Teil eines Werkes 
Band 4 (1851)
Entstehung
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Er ſoll auf der Stelle hier erſcheinen! rief Don Aguſtin lebhaft.

Und er rief einem Diener, dem er befahl, den Gam⸗ buſino herbeizuholen.

Don Aguſtin wartete mit äußerſter Ungeduld auf Gayferos; allein man ſuchte ihn vergebens.

Der Gambuſino war verſchwunden.

Wir werden in einem Augenblicke die Urſache des

Verſchwindens mittheilen.

Faſt in demſelben Augenblicke, wo man den Ha⸗ cendero und ſeine Tochter von dieſem Ereigniſſe benach⸗ richtigte, trat ein zweiter Diener ein, um ihnen zu mel⸗ den, daß Tragaduros im Hofe der Hacienda abſteige.

Das Zuſammentreffen der Nückkehr des Senators und der demnächſtigen Ankunft Fabians war eines jener Ereigniſſe, die der Zufall öfter, als man zu glauben verſucht ſein möchte, im wirklichen Leben herbeizuführen liebt.

Roſarita beeilte ſich, um an ihrem Vater einen ſichern Alliirten zu gebinnen, ihn zärtlich zu küſſen, und ſprach all' ihr Erſtaunen über ein Wunder aus, das aus dem Adoptivſohn eines Gambufino den Erben eines großen ſpaniſchen Hauſes gemacht..

Nachdem das junge Mädchen, einem Parther ähn⸗ lich, dieſe zwei Pfeile gegen den Senator abgeſchoſſen, entfloh es aus dem Saale ſo leicht wie der Vogel, der von Baum zu Baum fliegt.

Tragaduros trat ein, wie ein Mann, der weiß, daß er ſtets gut aufgenommen wird. Sein ganzes Beneh⸗ men war das eines künftigen Schwiegerſohnes; er hatte das Wort des Vaters, ſowie die Zuſtimmung der Toch⸗ ter, wenn auch dieſe Zuſtimmung nur eine ſtumme ge⸗

weſen war.

Indeſſen konnte der Senator, trotz ſeiner Selbſtzu⸗ friedenheit und ſeiner Siegesgewißheith zj unihin, das huſe und faſt feierliche Ausſehen Don Aguſtins zu be⸗ merken.