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2„Und doch wußte ich, daß ich ihn immer noch „Aber wen meinſt Du denn?“ „Ich meine Tiburcio Arellanos,— den Grafen Fabian de Mediana, die nur eine und vieſelbe Perſon
ſind.“
„Den Grafen von Mediana!“ wiederholte Don Auguſtin.
„Ja! aber,“ rief Roſarita leidenſchaftlich,„ich liebe in ihm nur erſt Tibureio Arellanos, ſo hoch geboren, ſo mächtig, ſo reich auch jetzt Fabian de Mediana ſein mag.“
Hochgeboren, mächtig und reich,— ſind drei Worte,
die in den Ohren eines ehrgeizigen Vaters immer einen
guten Klang haben, wenn ſie einem jungen Manne gelten, den er achtet, aber für arm hält. Tiburcio Arel⸗ lanos würde von Don Aguſtin, wenn auch mit freund⸗ ſchaftlichen Worten, zurückgewieſen worden ſein; aber rt jetzt Fabian de Mediana nicht viele Chancen für ich?
„Willſt Du mir ſagen, wie es kommt, daß Tibur⸗ cio Arellanos nun Fabian de Mediana ſein ſoll?“ fragte Don Aguſtin mit mehr Neugierde, als Zorn.„Von wem
haſt Du dieſe Nachricht?“
„Sie ſind nicht bis ans Ende der Erzählung des Gambuſino dageblieben,“antwortete Dona Roſarita,„ſonſt würden Sie erfahren haben, daß jener junge Begleiter der zwei fühnen Jäger, deren Gefahren er in ſo edler Weiſe getheilt, kein anderer war, als Tiburciv Arellanos. Nur führte er damals den Namen Fabian. Wie es nun ge⸗ kommen, daß er, als er ſich allein und verwundet von der Hacienda entfernte, dieſe unerwarteten Beſchützer
fand;— in wie fern Tiburcio und der Herzog von Ar⸗ mada mit einander verwandt waren,— das kann ich
Ihnen nicht ſagen; der Mann aber, der uns Alles er⸗ zählt, wird uns wöhl auch das ſagen können.“
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