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bei dem Namen Tiburcio horchte ſie. Ehren, Titel, Reichthümer,— was lag ihr daran? Fabian lebte und liebte ſie immer; war das nicht genug?
„Wenn Sie ſich heute Abend bei der Lücke der Hofmauer, wo er Sie verlaſſen hat, einfinden wollen, ſo werden Sie ihn dort finden. Erinnern Sie ſich noch des Ortes, den ich meine?“
„O, mein Gott!“ murmelte das junge Mädchen, „wie können Sie mich das nur ftagen? Jeden Abend gehe ich dahin!“
Und immer noch vor dem Madonnabilde auf den Knien liegend, fuhr das Mädchen in ihrem unterbroche⸗ nen Gebete fort.
Der Gambuſino betrachtete einige Augenblicke dieſe feurige, ſchöne, auf den Knien liegende Evatochter,— ihren bis auf die Taille herabfallenden ſeidenen Schleier, — die bloßen Schultern, die von den langen Flechten ihrer Haare geküßt wurden, welche in geſchmeidigen Ringen auf den Boden des Saales herabfielen.
Und dann ging auch er hinaus.
Fnnagtzigſte⸗ Rapitel.
Die Rückkehr.
Ate Don Aguſtin Pena in den Saal zurückkam, fand
er ſeine Tochter allein, und immer noch auf den
Fnien liegen; er wartete bis ſie ihr Gebet beendigt.
Die poſilive Nachricht von dem Tode Don Eſte⸗ van's beſchäftigte den Hacendero dermaßen, daß er der
rymmen Handlung der Dona Roſarita natürlich einen
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