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wollen Sie denſelben, während wir hier allein ſind, erfahren?“
Roſarita erbleichte.
„Einen andern Namen! Oh! ſprechen Sie doch!“ ſagte ſie mit bebender Stimme.
„Man hatte ihn lange Zeit Tiburcio Arellanos genannt.“
Ein Schrei der Freude entfuhr der Bruſt des jun⸗ gen Mädchens, das auſſtand, auf den Boten, der die frohe Nachricht gebracht, zuging, deſſen Hand ergriff, und in ihrer Freude dieſelbe an ihre Lippen preßte.
„Ach, wie danke ich Ihnen! wie danke ich Ihnen!“ rief ſie,„obgleich mein Herz mir es bereits geſagt hatte.“
Dann ſchritt ſie wankend durch den Saal hin, und kniete vor einem Madonnabilde, das von einem goldenen Rahmen umgeben war, nieder.
„Tiburcio Arellanos,“ fing der Gambuſino wieder an, iſt nur noch Fabian,— und Fabian iſt der letzte der Grafen von Mediana,— eines edlen und mächtigen ſpaniſchen Hauſes.“
Das junge Mädchen betete immer noch, ohne die Worte des Gayferos zu hören zu ſcheinen.
„Ein ungeheures Vermögen, einen großen Namen, Titel, Ehren,— das legt er zu den Füßen der Frau nieder, die die ſeinige ſein wird.“
Das junge Mädchen fuhr in ihrem inbrünſtigey Gebete fort, ohne den Kopf umzuwenden.
„Und doch,“ fuhr der Gambuſino fort,„hat das Herz Don Fabian de Mediana's von dem Nichts ver⸗ geſſen, was das Herz des Tiburcio Arellanos erfahren hatte.“
Roſarita unterbrach ihr Gebet.
„Tiburcio Arellanos wird heute Abend hier ſein, wenn Sie ihn anhören wollen.“ W
Nun war's mit dem Beten aus. Sie hatte Ti⸗ burcio, den armen und obſeuren Tiburcio„ſicht aber Fa. bian, den Grafen von Mediana, ſo ſehr beweint. Erſt
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