Teil eines Werkes 
Band 4 (1851)
Entstehung
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Gayſeros fort, ohne die Unruhe des Mädchens zu be⸗

wurden während ihres Schlafs von den drei vereinigten Jägern überfallen.

Die Nacht war noch nicht zu Ende, als dieſe neue Heldenthat ausgeführt war.

Ich ſchlief wieder ein.

Ich wachte erſt mit Tagesanbruch wieder auf. Die zwei Jäger ſtanden auf dem Felſen, der das Thäl⸗ chen beherrſchte, und Beide ſahen auf den ſchlafenden Jüngling hin, den ſie ſo ſehr liebten.

Ich wollte von dem großen Jäger nähere Aus⸗ kunft über die Abenteuer der vergangenen Nacht ver⸗ langen; er legte mir aber den Finger auf den Mund, und deutete auf den ſchlafenden Jüngling. Es war

ſein Sohn, deſſen Schlaf er ſchützte.

Ich ſah ein, daß ich denſelben nicht ſtören dürfe, und beobachtete, ohne ein Wort zu ſagen, die bleichen Züge des Jünglings und den blutigen Verband, der den

Kopf desſelben umgab.

Der arme Jüngling! fiel hier Dona Roſarita ſanft ein,noch ſo jung ſein, und ein ſo gefahrvol⸗ les Leben führen! Der arme Vater! der jeden Augen⸗ das Leben eines vielgeliebten Sohnes zittern muß.

Ja, Sie ſagen mit Rechtvielgeliebt, Ma⸗ dame, verſetzte der Erzähler.Ein halbes Jahr lang habe ich jeden Augenblick die unendlich zärtliche Liebe ſehen können, welche dieſem furchtbaren Vater ſein Kind einflößt.

Der Jüngling ſchlief ruhig, und ſein Mund mur⸗ melte leiſe einen Namen, jedoch nicht ſo leiſe, daß ich nicht hätte hören können, daß es ein Frauenname war.

Die ſchwarzen Augen Roſarita's ſchienen den Er⸗ zähler zu fragen; allein die Worte erſtarben auf ihren halbgeöffneten Lippen. Sie wagte nicht, zu ſagen, was

ihr Herz ihr in die Ohren murmelte.

Aber ich darf Sie nicht ſo lange hinhalten, fuhr