Teil eines Werkes 
Band 4 (1851)
Entstehung
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Wecken wir unſere Freunde! ſagte ich dann.

Nein, laſſen Sie mich allein gehen: dieſe zwei Männer haben genug für mich gethan; jetzt muß ich mein Leben für ſie in die Schanze ſchlagen, und wenn ich umkomme wohlan! dann vergeſſe ich

Während der Jüngling dieſe Worte ſprach, ent⸗ fernte er ſich von mir. Er machte einen Umweg, und bald verlor ich ihn aus dem Geſichte. Dabei ſah ich aber immer noch die furchtbare, unbewegliche Geſtalt, und fünfzig Fuß unter uns...

Plötzlich ſah ich eine andere ſchwarze Geſtalt, die über ihn herſtürzte. Die zwei Körper verwuchſen zu einem einzigen, aber doch ſo ſtill, daß man glauben konnte, es ſei der Kampf zweier Geiſter.

Ich ſah ſie bald nicht mehr, da ſie hinter einem kleinen Hügel verſchwanden, und ich flehte zu Gott für den edlen Jüngling, der ſein Leben ſo kaltblütig und ſo kühn in die Schanze ſchlug.

Es ſtand nicht lange an, ſo ſah ich ihn zurück⸗ kommen; das Blut ſtrömte ihm über das Geſicht herab; er hatte eine große Wunde am Kopf.

O Jeſus⸗Maria! rief ich; Sie ſind verwundet.

Es hat Nichts zu bedeuten,ſagte er;ich will nun meine Gefährten wecken.

Was ſoll ich Ihnen weiter ſagen, Madame? fuhr der Gambuſino fort;mein Traum war eine Warnung Gottes. Ein Haufen Indianer, den wir am Fork in Texas, will ich ſagen, vollkommen geſchlagen hatten, hatte wieder unſere Spur verfolgt, um das Blut der Ihrigen zu rächen, das an den Ufern des an dem Orte gefloſſen war, wo wir den Jüngling befreit hatten.

Allein die Indianer hatten es mit furchtbaren Gegnern zu thun.

Ihre Schildwache war vön dem muthigen Jüng⸗ linge ermordet worden, ohne daß ſie ſo viel Zeit gehabt, um einen Alarmruf hören zu laſſen; die Uebrigen aber