Teil eines Werkes 
Band 4 (1851)
Entstehung
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Die zwei Zuhörer bebten vor Entſetzen.

Nach einem Augenblicke tiefen Schweigens, ſagte der Erzähler:

„Vielleicht hätte ich Ihnen und mir ſelbſt ſo traurige Einzelheiten erſparen ſollen!“

Gayferos wiederholte, in ſeiner Erzählung fort⸗ fahrend, ſeinen Zuhörern, was wir bereits wiſſen, das heißt, wie die drei Jäger, die ſich auf das Inſelchen geflüchtet, ihm ganz unerwartet zu Hülfe gekommen. Er war bei dem Augenblicke angekommen, wo der Ka⸗ nadier ihn im Angeſicht der Feinde nach der Inſel hin⸗ übertrug. Dieſe heroiſche That entriß dem Munde Don Aguſtin's einen Ausruf der Bewunderung.

„Es waren ihrer alſo wohl zwanzig auf dieſer Inſel, oder auf dieſem Floſſe 2“ unterbrach er ihn.

„Den Rieſen mit inbegriffen, der mich in ſeinen Armen forttrug, waren ihrer nur drei,“ antwortete der Erzähler.

„Bei Gott! tüchtige Kameraden; aber fahren Sie ort.“

Der Ganbufino fuhr alſo fort:

„Die Gefährten des Mannes, der mich in ſeinen Armen fortgetragen hatte, waren ein anderer Mann, der mit ihm ſo ziemlich von gleichem Alter, das heißt, zwiſchen fünf und vierzig und fünfzig war,— und ein junger Mann mit blaſſem, aber ſtolzem Geſichte, mit funkelndem Auge und ſanftem Lächeln,— ein ſchöner junger Mann, meiner Treu! Madame, den ein Vater ſtolz wäre, ſeinen Sohn nennen zu können, und den ein Frauenzimmer ebenfalls ſtolz ſein dürfte, zu ihren Füßen zu ſehen.

„In einem kurzen Augenblicke der Ruhe, den mir die entſetzlichen Schmerzen, die ich empfand, ließen, konnte ich meine Befreier über ihren Namen und ihren Stand befragen.

„Allein ich konnte aus ihnen nicht weiter heraus⸗ bringen, als daß ſie Fiſchotterjäger wären, und zu ihrem