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melodiöſen Stimme,„wir werden den Muth haben, Alles anzuhören.“
„Was wiſſen Sie von Don Eſtevan?“ fing der Hacendero wieder an.
„Er iſt todt, Senor Caballero.“
Don Aguſtin ſtieß einen Seufzer des Schmerzens aus, und ſtützte den Kopf auf beide Hände.
„Wer hat ihn getödtet?“ fragte er.
„Ich weiß es nicht, aher er iſt todt.“
Pedro Diaz, der Mann voller Uneigennützig⸗ eit?“
„Todt, wie Don Eſtevan.“
„Und ſeine Freunde, Cuchillo, Oroche, Baraja?“
„Todt, wie Pedro Diaz! Alle ſind todt, ausgenom⸗ men Wenn Sie es aber für gut finden, Senor, ſo werde ich ein Bischen weiter ausholen. Habe ich Ihnen nicht geſagt, daß Sie Alles erfahren müßten?“ 8
„Wir hören, mein Freund.“
„Ich werde,“ fing der Erzähler wieder an,„Ihnen Nichts von den Gefahren jeder Art, und von den Käm⸗ pfen ſagen, denen wir von dem Augenblicke unſeres Abganges an zu trotzen hatten. Unter einem Anführer, der uns unbegrenztes Vertrauen einflößte, achteten wir derſelben nicht.“„
„Der arme Don Eſtevan!“ murmelte der Hacen⸗ dero.
„An dem letzten Raſtorte, von dem ich weiß, ſprach man im Lager allgemein davon, daß wir ganz in der Nähe eines ungeheuren Gold⸗Placer wären. Unſer Führer Cuchillo war aber ausgeblieben. Seit zwei Tagen war derſelbe abweſend. Gott wollte ohne Zweifel mich ret⸗ ten, denn er gab Don Eſtevan den Gedanken ein, mich nach dem Führer auszuſchicken: ich ſollte ihn in der Umgegend ſuchen.
„Ich gehorchte trotz der damit verbundenen Ge⸗ fahren, und ſuchte die Spuren des Führers.


