Teil eines Werkes 
Band 4 (1851)
Entstehung
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Dienſte des Eigenthümers. Wären Sie wohl ſo gut, mir Feuer zu geben, mein lieber Freund?“ fuhr der bärtige Majordomus fort.

Er ſchwieg nur ſo lange, bis er ſeine Cigarette i Maisſtroh angezündet hatte, und fuhr dann alſo ort:—

„Vor ſechs bis ſieben Monaten iſt von hier eine Erpedition abgegangen, um Goldſtaub zu ſuchen. Dieſe Expedition war befehligt von einem gewiſſen„. wartet ein Bischen, ich habe ihm ſo viele Namen geben hören, daß ich habe keinen behalten können.“

„Don Eſtevan de Arechiza,“ fiel einer der Umſte⸗ henden ein,„— ein Spanier, wie noch nicht viele in Dieſes Land gekommen find,— ein Mann, der, nach ſeinem ſtolzen Blicke und ſeiner Achtung einflößenden Haltung zu ſchließen, ſein ganzes Leben über Andere geherrſcht zu haben ſchien.“

„Don Eſtevan Arechiza! ganzrichtig, ſo heißt er,“ ſagte der Majordomus,„und außerdem war er noch frei⸗ gebig, wie ein Spieler, der die Bank geſprengt. Aber ich komme auf die Erpedition zurück: aus wie viel Mann beſtand ſie? Weiß man die Zahl genau?“

„Es ſind ihrer mehr als achtzig von hier wegge⸗ gangen.“

„Sagen Sie über hundert,“ ſprach ein Anderer.

„Sie täuſchen ſich; es waren ihrer nicht ganz hun⸗ dert,“ fiel ein Dritter ein.

„Daran kann im Grunde meinem Herrn, Don Agu⸗ ſtin, wenig liegen. Die Hauptſache iſt, daß wir erfah⸗ ren, wie viele von ihnen zurückgekommen ſind.“

Auch darüber war man nicht einig.

„Nicht Einer!“ ſagte eine Stimme.

„Doch, doch, ein Einziger,“ antwortete eine andere.

Der Majordomus rieb ſich vergnügt die Hände.

„Gut,“ ſagte erz„denn ſoll ich die Wahrheit ſagen, ſo iſt das einer mehr, als wir erwarteten, wenn der