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derſelbe in den Wüſten des Landes der Apachen, und zwar in einem ſehr kritiſchen Augenblicke auf die von Don Eſtevan befehligte Truppe geſtoßen. Auch ſagte er, er hätte Urſache, zu glauben, daß die genannte Truppe da einen letzten und furchtbaren Kampf mit den Indianern gekämpft,— einen Kampf, der keinen gün⸗ ſtigen Ausgang verſprochen hätte.
Endlich hatte er den Tag zuvor gefragt, welchen Weg er einſchlagen müßte, um zu Don Aguſtin zu kom⸗ men. Insbeſondere aber hatte er ſich mit einem ſchein⸗ bar noch lebhafteren Intereſſe erkundigt, ob Dona Ro⸗ ſarita noch nicht verheirathet wäre.
Dieſer Mann trug beſtändig ein roth earrirtes Tuch, deſſen Falten ihm bis an die Augen herabreichten, auf dem Kopfe, und nach dieſem Kopfputze hieß man ihn nur den Mann mit dem rothen Tuche.
Kommen wir nun zu den beiden Reiſenden zurück!
Die zwei Reiter, deren Ankunft nicht wenig Aufſehen erregte, ließen ſich eine der Barrieren öffnen, unb ritten auf eines der Häuſer des Preſidio zu.
Auf der Schwelle dieſes Hauſes ſaß ein Mann, der der ſich damit vergnügte, daß er Guitarre ſpielte.
Einer der beiden Reiter redete ihn alſo an:
„Santas tardes*), mein Herr! wollen Sie zwei Fremde einen Tag und eine Nacht in Ihr Haus auf⸗ nehmen?“.
Der Muſiker erhob ſich und ſprach ganz höflich:
„Steigen Sie gefälligſt ab, meine Herren, dieſe
Wohnung gehört Ihnen, ſo lang es Ihnen beliebt, varin zu bleiben.“
Dieß iſt das ganze, einfache Ceremoniell der Gaſt⸗ freundſchaft, das in jenen fernen Ländern noch im Ge⸗ brauch iſt.
Die Reiter ſtiegen ab, umgeben von den Müßig⸗ gängern, die ſich geſammelt hatten, um die zwei Frem⸗
*) Guten Abhend.


