Teil eines Werkes 
Band 4 (1851)
Entstehung
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„Ich? Laſſen Sie mich doch in Ruh'! Ich haue die Kerls ſammt und ſonders zu Fetzen.“

Mit dieſen Worten entfernte ſich der junge Vaquero, nachdem er von ſeinen Freunden Abſchied genommen, im Galopp, und ritt mit dem Selbſtvertrauen eines Veteranen der Wüſte, und ganz ſtolz auf die Feuertaufe, die er an dem Tage erhalten, in den Wald hinein.

Auf dem Wege vom Biſonſee nach dem Biberteiche nahm Fabian an dem Geſpräche der beiden Jäger keinen Antheil. Eine düſtere Melancholie war in ſeiner Seele an die Stelle der ſanften Traurigkeit getreten, die ihn bis daher erfüllt; es kam dieß daher, daß er wieder angefangen hatte, zu hoffen, und daß er nun das in ſeinem Herzen ſtärker als je wieder angefachte Feuer von Neuem erlöſchen laſſen mußte.

Mehr denn je glaubte Fabian, daß Roſarita ihn verſchmähe. Er dachte nicht daran, daß es dem Mädchen unmöglich geweſen, den Befehlen ihres Vaters zu wi⸗ derſtehen; er wagte nicht, zu glauben, daß ſie, während ſie den Biſonſee in ſolcher Eile verließ, die ſüße Ge⸗ wißheit mitgenommen, ihn jetzt, wo ſie ihn am Leben wußte, faſt zu gleicher Zeit mit ihr auf der Hacienda ankommen zu ſehen.

Fabian, deſſen Herz durch eine ungerechte Ueber⸗ zeugung erbittert war, beſchloß in Geſellſchaft ſeiner zwei Gefährten ſeine hoffnungsloſe Liebe aufs Neue in der Tiefe der Wüſte zu begraben.

Es war Nacht geworden, als Fabian nach der traurigen und unnützen Wallfahrt, die er unternommen, wieder beim Biberteiche ankam.

Der junge Comanche war nun wieder ein wenig zu ſich gekommen, und hatte einen kleinen Theil ſeiner früheren Kraft wieder erlangt. Er konnte Encinas, den er erkannte, die Hand drücken, und dann ſchlummerte er wieder ruhig ein. Sir Frederich ließ ſein Zelt über dem jungen Verwundeten ausſpannen, um ihn vor der

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