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Nachtkühle zu ſchützen, worauf die Sieger ſich auf dem Schlachtfelde neben ihr Feuer hinlegten.
Es bezeichnete dieſe Nacht kein anderer Vorfall, als der vorübergehende Lärm, der durch den von dem amerikaniſchen Jäger verwundeten Schimmel verurſacht wurde,— welches Thier Wilſon ſamint dem Gepäcke des Engländers aus einem im Thale liegenden Dickichte herbeigeholt hatte. Das edle Roß hatte ſeine Gefangen⸗ ſchaft nicht ertragen können; und trotz des ſtarken Rie⸗ mens, an dem es feſtgebunden war, hatte es, ſich bei⸗ nahe erwürgend, denſelben abgeriſſen. Als Wilſon her⸗ beikam, war es ſchon zu ſpät, und der Sohn der Wäl⸗ der hatte bereits ſeinen wildſchnellen Lauf nach der fernen Querencia hin genommen.
Encinas, der durch das Geräuſch der Gebüſche, welche durch das ſich hin und her werfende Pferd zu Boden gedrückt, und geknickt wurden, insbeſondere aber durch den Chor von Flüchen, den Sir Frederick und der Amerikaner in edlem Wetteifer mit einander auf⸗ führten, plötzlich aufgeweckt worden war, verſuchte es, ſie zu tröſten, indem er ihnen vorſtellte, wie ſie eben ſo gut darüber lamentiren könnten, daß ſie den Wind nicht aufzuhalten, oder ſich der Wolken des Himmels nicht zu bemächtigen vermöchten. Allein die zwei Ketzer, wie ſie der Biſonjäger nannte, wollten ſich nicht tröſten laſſen.
Kaum graute der Tag, ſo machten der Amerikaner und der Engländer ſich bereits wieder reiſefertig: ſie wollten dem weißen Prairie⸗Roſſe nachſetzen.
Encinas ſchüttelte den Kopf, und ſprach:
„Nehmen Sie ſich in Acht, Herr Engländer! Die⸗ jenigen, welche dieſem Wunderthiere zu hartnäckig nach⸗ ſetzen, ſehen ihr Vaterland und ihre Fomilie nie wie⸗ der.“
„Mein lieber Freund,“ antwortete Sir Frederick, wir Beide ſind ganz verſchiedener Anſicht. Sie glauben an den Teufel, ich aber glaube nicht an denſelben.
„Was die gewöhnlichen Gefahren der Wüſte betrifft.


