Teil eines Werkes 
Band 4 (1851)
Entstehung
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defecte Büchz Ladenpreis eh lorene oder der Leſer 3

7. Ausleil beſonders der Bücher 2 ſelben von

Räuber zu thun im Begriffe waren, und hörte, bis zum Augenblicke ihres Weggehens, nicht auf, ſie zu beob⸗ achten, um ſich beſſer zu verbergen zu ſuchen.

Da wir wohl annehmen dürfen, daß der Leſer in die Myſterien des wilden Lebens minder eingeweiht ſei, als der Indianer, ſo wollen wir, zu ſeinem Nutz und Frommen, alle Operationen, die Rothhand und Miſch⸗ blut vornehmen, einzeln aufführen. Es iſt dies aber⸗ mals eine jener Einzelheiten, womit diejenigen, die uns die Ehre erweiſen, Nachſtehendes zu leſen, noch nicht bekannt ſein dürften.

Die Büffelinſel ſchien ſo vollkommen öde zu ſein, daß die zwei Banditen ſich kaum die Mühe gaben, um⸗ herzublicken. Nur in Folge des Mißtrauens, das in der Wüſte Einem zur zweiten Natur wird, oder nur⸗ um ſich Nichts vorzuwerfen zu haben, ſchienen ſie dieſe einfache Vorſichtsmaßregel zu ergreifen.

Die Geſträuche, welche die kleine, mit einem zarten und dichten Raſen bedeckte Lichtung umgaben, wurden gleichfalls durch Decken geſchützt, ſo daß ſie bei ihrem Hin⸗ uud Hergehen es vermeiden konnten, auch nur einen Zweig zu verletzen.

Dann machte Rothhand mit ſeinem Meſſer einen Kreis, der etwa drei Fuß im umfange hatte, und ver⸗

mittelſt einer Schaufel, die er aus dem Kahne nahm,

ſtach er geſchickt den Raſen mit der an den Wurzeln hängenden Erde ziemlich tief aus, und legte ihn ſorg⸗ fältig auf eine der vor ihnen ausgebreiteten Decken.

Riſchblut kam nun auch mit einer Hacke bewaffnet heran, um ſeinem Vater zu helfen, und alle beide aru⸗ ben nun weiter, und jede Schaufel voll Erde wurde auf eine neben ihnen liegende Büffelhaut gelegt.

Als ſie eine Tiefe von etwa drei Fuß erreicht hatten, fingen ſie nach und nach an, das Loch ganz kreisrund zu machen, und in Form eines unterirdiſchen Doms eine Aushöhlung zu bilden.

Dieſe Arbeit koſtete ihnen einige Stunden, nach

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