Teil eines Werkes 
Band 4 (1851)
Entstehung
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veln, weil ich, ſo bald wie möglich, den Liebesdurſt zu befriedigen ſuche, den mir dieſe weiße Wolke, dieſe Schnee⸗ flocke, dieſe Seeroſe einflößt, klingt nicht gut in meinen Ohren,— vergiß es nichtl“

Bei dieſen Worten ſprüheten die Augen des Meſti⸗ zen Flammen, ähnlich denen des Tigers, wenn der Wind auf ſeinen heißen Flügeln ihm die myſteriöſen Emanationen eines weiblichen Tigers zuträgt.

Der Vater ſchwieg, und beive fuhren fort, ſchwei⸗ gend zu rudern.

Eine der Inſeln, womit der Fluß überſäet war, dehnte ſich in der Ferne auf dem Waſſer, wie ein ein⸗ geſchlafener Seevogel, aus.

Es war dieß die ſogenannte Büffelinſel.

In einiger Entfernung von den beiden Räubern, und durch die grünen Undulationen des rechten Ufers verborgen, ging ein vereinzelter Menſch. Sein Tritt war der elaſtiſche, kraftvolle, dem Indianer eigene Tritt, und es kann derſelbe nur mit unſerem gymnaſtiſchen Schritte, wenn man ſich dieſen in ſeiner höchſten Voll⸗

kommenheit denkt, verglichen werden..

Es war der junge Comanche, Brennſtrahl, der den Kriegspfad allein verfolgte.

Es war dem biederen jungen Manne daran ge⸗ legen, ſeine Ehre zu rächen, die er ſeit der Ermordung der Weißen, welche ſeinem Worte vertraut hatten, für befleckt hielt, und er führte nun allein eine jener aben⸗ teuerlichen Heldenthaten aus, welche an die alten Zeiten erinnern, und von dem fahrenden Ritter der Wüſte wieder in's Leben gerufen worden zu ſein ſcheinen.

An dem Orte, an dem er angekommen war, ver⸗ barg ihm eine ſtumpfe Krümmung, die der Fluß machte, den Kahn, der den Fluß aufwärts fuhr.

Der Indianer näherte ſich dem Ufer, packte ſeine Munition zuſammen, und wickelte ſie in ſeinen aus einer Büffelhaut beſtehenden Mantel. Vermittelſt einiger Riemen, die unter dem Kinne hinliefen, befeſtigte er

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