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„Wohlan! alter Spitzbube,“ ſprach der Meſtize in einem Augenblicke, wo Rothhand, um den Lauf des Kahns zu berichtigen, neben dem letzteren herſchwamm, „ſiehſt Du am Horizonte irgend etwas Verdächtiges?“
„Ich ſehe nur Deine Thorheit,“ antwortete der Amerikaner im grämlichen Tone,„und was den Namen betrifft, den Du mir zu geben beliebſt, ſo ſehe ich nur Deinen dummen Hochmuth. Was iſt der Sohn eines Hundes? Ein Hund. Und der Sohn eines Spitzbuben?“
„Das Bild ſeines Vaters,“ antwortete Miſchblut. „Aber Du biſt ein größerer Spitzbube, als Dein Sohn, weil Du lange vor ihm angefangen haſt, es zu ſein.“
„Davon weiß ich Nichts, Du Sohn eines weißen Renegaten und einer indianiſchen Wölfin,“ antwortete Rothhand zornig.„Wenn Du einmal ſo alt biſt, wie ich.. Aber ſo alt wirſt Du nie.“
Niſchblut war an jenem Tage bei guter Laune, und lächelte bloß über die Schimpfworte und die düſtere Prophezeiung ſeines Vaters.
„Ja,“ ſprach der Letztere,„wenn das Pferd und der Hirſch verliebt ſind, dann verläßt ſie die Klugheit.“
„Könnteſt Du Deinen Sohn nicht mit einem edle⸗ ren Thiere vergleichen?“ ſagte der Meſtize mit hoch⸗ müthigem Lächeln.
„Was liegt daran 2 Wir haben zwei Mal die Spu⸗ ren des Comanche wieder in der Nähe der unſrigen ge⸗ funden, und anſtatt nun auch die ſeinigen zu verfolgen, läßt Dich Dein ungeduldiges Verlangen⸗ Dich eines Spielzeugs,— Dich dieſes weißen Täubchens zu bemäch⸗ tigen, jede Vorſicht vernachläſſigen. Ich ſage es Dir.⸗ in der Wüſte werden die, ſo die auf dem Boden zu le⸗ ſenden Warnungen und Nachrichten nicht beachten, nie
alt.“
„Dieß könnten ſo viele Trappers, Reiſende, und Indianer bezeugen, die Deine Fußſpuren nicht geſehen, oder nicht beachtet haben. Schweig' nun aber davon, Alter! Alles, was zum Zwecke hat, mich darum zu ta⸗


