Teil eines Werkes 
Band 4 (1851)
Entstehung
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deutſcher,

Edu

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Ein wunderhares Thier, antwortete der junge Vaquero;aber meiner Treu! ich weiß weiter Nichts von demſelben. Senor Encinas wird es Ihnen ſagen. Sie haben es ja geſehen! antwortete der Biſon⸗ jäger.Sie haben es ja verfolgen wollen, und haben ſich dabet beinahe den Hals gebrochen. Das geſchieht ſtets, ich habe es Ihnen geſagt.

Wäre mein Pferd nicht ſo hitzig geweſen, ſo würde es nicht ausgeglitten ſein, und wäre es nicht ausge⸗ glitten

So wären Sie nicht gefallen. Aber Ihr Thier iſt nun einmal ausgeglitten, und damit punktum!

Bah! das iſt nun auch bei anderen paſſirt. Die iſt nur, daß ein Vaquero mit ſeinem Pferde ällt.

Das iſt wahr; hätten Sie ſich aber gleich mir auf den Prairien des Weſten umhergetrieben, erwiederte Encinas ganz ernſt,ſo würden Sie wiſſen, daß man dort von Zeit zu Zeit einem Schimmel begegnet, ſo ſchön, daß man ſeines Gleichen nicht ſieht, ſo geſchwind, daß er im Trabe weiter kommt, als ein anderes Pferd im vollſten Galopp, und ich fordere Sie auf, mir zu ſagen, ob Sie je ein prächtigeres, leichteres Pferd ge⸗ ſehen, als den Schimmel, der ſich uns heute Abend ge⸗ zeigt hat.

Ich geſtehe, daß mir nie ein ſolches Pferd vorge⸗ kommen iſt.

Wohlan! dieſes Pferd iſt ohne Zweifel dasjenige,

das man das weiße Prairie⸗Roß nennt.

Was mich betrifft, ſo glaube ich es, rief der

zunge Vaquero in einem Tone tiefer Ueberzeugung.

Wohlan! Was iſt denn an dieſem Pferde Beſonde⸗ res? fragte der Vaquero.

Erſtlich ſeine unvergleichliche Schönheit, zweitens,

ſeine beiſpielloſe Leichtigkeit, und drittens. Nun, für wie alt halten Sie es wohl?