Teil eines Werkes 
Band 4 (1851)
Entstehung
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rückkam. Er hatte Nichts geſehen, was Urſache zur Unruhe hätte geben können, und ſein Bericht beruhigte ſowohl die Herrſchaften, als die Diener wieder voll⸗ kommen.

Während die erſteren ein kaltes Nachteſſen zu ſich nahmen, das ihnen die mitgenommenen Vorräthe liefer⸗ ten, unterhielten ſich die andern, in einiger Entfernung um ihre Feuer her Gruppirten, mit leiſer Stimme über die Ereigniſſe des Tages.

* Der ſtarke Biſonjäger ſetzte ſich zu ihnen hin.

Die Feuer verbreiteten eine lange Helle bis unter die erſten Waldbäume hin, und ſpiegelten ſich im See; ihre rothen Reflexe verliehen dem pittoresken Coſtume der Vaqueros und der Biſonjäget einen ſeltſamen Zau⸗ ber, und das Gemälde des Sees mitten in der Nacht gab an Intereſſe dem Nichts nach, das er bei hellem Tage darbot.

Ich habe Ihnen Etwas aufgehoben, damit Sie beim Nachteſſen nicht leer ausgehen, ſagte der junge Vaquero zu Encinas;denn es iſt nur billig, daß Jeder ſeinen Theil bekommt, und insbeſondere Sie dürfen nicht vergeſſen werden, da Sie ſo wunderbare Geſchichten zu erzählen wiſſen.

Encinas hieb tüchtig ein, nachdem er dem jungen Voquero für ſeine Aufmerkſamkeit gedankt; allein er mit ebenſo viel Schweigſamkeit, als Appetit, und der junge Vaquero fand bei dieſem Schweigen ſeine Rech⸗ nung nicht.

Sie haben älſo in der Nähe nichts Neues geſe⸗ hen? ſagte er, um das Geſpräch zu eröffnen⸗

Der Jäger machte ein verneinendes Zeichen, öffnete aber den Mund nur zum Eſſen.

Bei Allem dem aber hob der junge Menſch wie⸗ der an,iſt Francisco, der dem weißen Prairie⸗Roſſe nachgeſetzt, noch nicht zurück.

Dem weißen Prairie⸗Roſſe? ſagte einer der Va⸗ queros.Was iſt das für ein Thier?