Teil eines Werkes 
Band 4 (1851)
Entstehung
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Eneinas ſprach, mit demjenigen verwechſelt, den ihr Herz ganz leiſe nannte.

Aber dieſe wilden Krieger ſind wirklich gräßlich anzuſehen!

Es kommt dabei ganz auf den Augenblick an, in dem man ſie ſieht, verſetzte Encinas lächelnd!der, welchen ich meine, kam mir ſchön, wie ein Engel vom Himmel, vor.

Roſarita unterbrach den Biſonjäger durch einen ſchrillen Angſ⸗Schrei, der zur Folge hatte, daß Don Aguſtin, der Senator, und ihre Leute eiligſt herbeige⸗ laufen kamen.

Die Worte des Erzählers ſchienen das Phantom eines jener farchtbaren Indianer, von denen er geſpro⸗ chen, heraufbeſchworen zu haben.

Encinas folgte mit dem Auge erſtaunt der Rich⸗ tung, die Dona Roſario mit züternder Hand und mit todblaſſem Geſichte anzeigte.

Der Gegenſtand, oder vielmehr die Perſon, ſo ſie bezeichnete, war in der That ſo beſchaffen, daß ihr Schrecken vollkommen gerechtfertigt war.

Unter dem grünen runden Gewölbe über dem düſte⸗ ren Kanale, in dem ſich die Waſſer des Sees verloren, näherte ſich vorſichtig ein menſchliches Geſchöpf.

Sein ſchreckeneinflößender und zugleich bizarrer Kopfſchmuck, ſein bemaltes Geſicht, und ſeine tattowirte Haut verriethen einen Indianer.

Eneinas ſelbſt theilte einen Augenblick die mit Ent⸗ ſetzen vermiſchte Ueberraſchung der Zeugen dieſer ſeltſa⸗ men Erſcheinung. Bald aber beruhigte er durch eine Geſte Don Aguſtin, der auf die am Eingange des Zel⸗ tes aufgehängten Waffen zuſprang, ſo wie den Senator wieder, den, ſowie das Mädchen ſelbſt, der Schrecken an ſeinen Platz bannte.

Es iſt Nichts, ſprach der Biſonjäger,es iſt ein Freund, wenn auch ein ſchrecklich anzuſehender Freund;z