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der Böcher auf ih 6. Schadenersg
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lorene oder defect der Leſer zum Er 7. Ausleihezeit beſonders darauf; der Bücher nicht
ſelben von mir g
1. Offensein 6
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vertraut, um nicht die Hanthierung des Enecinas und ſeiner rohen Geſellen augenblicklich zu erkennen.
Und über ihren Schrecken ſelbſt lächelnd, hob ſie den blauen, als Thüre dienenden Zeltvorhang in die Höhe, und verſchwand vor Aller Augen, wie der Vogel, der ſich in die Azurflächen des Himmels verliert.
„He, Senor Eneinas! was halten Sie von un⸗ ſerer jungen Herrin?“ fragte den Biſonjäger der junge Voquero, der zum erſten Male die Tochter Don Agu⸗ ſtins ſah.
„Sie iſt eine wahre Blume der Wüſte,“ antwor⸗ tete Encinas,—„eine Blume, die Alle, welche in der Wüſte ſich herumtreiben, ſich mit größerer Erbitterung ſtreitig machen dürften, als irgend eine Blume der Städte;— ſie iſt eine Blume, die der Indianer in ſeine Hütte, wie der Jäger in ſein Zelt bringen möchte.“
„Wohlan! ohne Zweifel wird dieſer junge Herr fie in ſeinen Palaſt bringen,“ ſprach der junge Vaquero, auf den Senator Tragaduros deutend, lachend.
„Wer weiß?“ antwortete Encinas;„ich habe mehr als einen Biſon tödtlich verwundet, den ich ſchon—in den Händen zu haben glaubte, und den dann, weit von mir weg, Indianer oder Wölfe in Stücke riſſen.“
In dieſem Augenblicke ließ Oſo ein eigenthümli⸗ ches Knurren hören. Es war nicht mehr jenes kläg⸗ liche Geheul, das, wie der Biſonjäger ſich ausgedrückt, eine zärtliche Erinnerung an einen abweſenden Kamera⸗ den zu ſein ſchien.
Es lag in der Stimme des Hundes gleichſam ein Ausdruck verhaltenen Zornes.
„Was ſoll das bedeuten, Meiſter Encinas?“ fragte der junge Vaquero unruhig.
„Nichts!“ antwortete der Jäger, nachdem er einen Blick auf Oſo geworfen, deſſen Auge einen Augenblick glänzte und dann erloſch,„Oſo wird es von einem Indianer geträumt haben, und ſein Knurren iſt eine Verwünſchung, die er, in ſeiner Sprache, an ſie richtet.“


