Teil eines Werkes 
Band 3 (1851)
Entstehung
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einmal eine Geſchichte hören zu müſſen, die er bis auf die geringſten Einzelheiten kannte.

Ei, ei, Eneinas! ſagte er,jetzt, da Du Dein Gelübde, mit bloßen Füßen zur Madonna zu pilgern und dort zu heten, erfüllt haſt, und da dieſe Vaqueros un⸗ ſerer Dienſtleiſtungen nicht mehr bedürfen, wäre es, glaube ich, Zeit, wieder auf die Jagd zu gehen; ſchon haben wir drei Tage verloren, und unſere blutigen Häute werden die wilden Pferde verhindern, ſich ihrer Tränke zu nähern: ein doppelter Grund alſo, uns nicht länger hier aufzuhalten.

Wir haben bis zu Sonnenuntergang Nichts zu thun, antwortete Eneinas.Bleiben wir alſo hier!

Oh, ihr hindert uns gar nicht! rief der jüngſte der zur Hacienda gehörenden Vaqueros, der mit der in Pascuals gar nicht zufrieden zu ſein ſchien.

Dieſer Vaquers war ein junger Menſch, der auf dem Preſidio zu Hauſe war, und den ſein Vater aus⸗ ſchickte, um mit ſeinen alten Kameraden die rauhe Lehr⸗ lingszeit eines Abenteurer⸗Lebens zu erſtehen. Er hatte ſich erſt ſeit einigen Wochen mit denjenigen vereinigt, die ſeine Herren ſein ſollten, und war, gleich allen Neu⸗ lingen, welchem Gewerbe dieſelben immer angehören mögen, begierig, die Erzählungen der älteren Perſonen anzuhören, die das gefährliche Gewerbe, zu dem erſich ſelbſt beſtimmt, ſchon länger trieben.

Senor Encinas, ſagte er, indem er ſich den bei⸗ den Jägern in der Hoffnung näherte, durch allerlei Fra⸗ gen die Vorfälle der letzten Campagne zu erfahren, in der Eneinas um ein Haar das Leben verloren hätte, ich mag Ihren Hund nicht ſo heulen hören. 55

Ein neues Geheul unterbrach nun auch den Neu⸗ ling, der nicht ohne einige Furcht fragte, ob Oſo nicht etwa Indianer witterte, da er ſo laut bolle.

Nein, mein Junge, antwortete Encinas,er drückt