Teil eines Werkes 
Band 3 (1851)
Entstehung
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Einer der Jäger, der vor derſelben auf den Knien lag, verrichtete andächtig ſein Morgengebet.

Es war ein Mann von hohem Wuchſe; dem An⸗ ſchein nach war er mit einer Stärke begabt, die der der Thiere gleichkam, aus deren Jagd er ein Gewerbe machte.

Es ſchien in ſeinem Gebete eine außergewöhnliche Inbrunſt zu liegen. Auch war daſſelbe von Seiten des Büffeljägers wirklich die Erfüllung eines Gelübdes, das er in großer Gefahr abgelegt.

In dem Augenblicke, wo der ſtarke und wilde Jä⸗ ger ſein inbrünſtiges Gebet beendigte, ließ der große, in dem Graſe liegende Hund ein neues Schmerzensge⸗ heul hören.

Ich glaube wahrhaftig, der Teufel hole mich! ſprach der Jäger, indem er ſeine andächtige Stellung verließ und ſich der gewohnten Sprache wieder bediente, Oſo(ſo hieß der Hund)hat, ſeitdem er unter den Indianern lebt, die Gewohnheiten derſelben angenom⸗ men. Sollte man nicht glauben, es ſei eine dieſer Roth⸗ häute, die am Grabe eines Todten heule?

So wahr Gott lebt! Encinas, ſagte ein anderer Jäger, der ſich am Teiche wuſch,Du ſchmeichelſt den Hunden nicht; ich will zu ihrer Ehre lieber glauben, vaß im Gegentheil die Indianer es ſind, die dieſes Ge⸗ heul von den Hunden entlehnt haben.

Wie dem auch ſein mag, antwortete Encinas, Oſo beweint ſeinen Kameraden, den einer dieſer ſpitz⸗ bübiſchen Apachen mit einem Lanzenſtiche an den Boden geheftet hat. Indeſſen muß ich ſagen, daß der Hund ſchon zwei von dieſen Apachen erwürgt hatte. Ah! mein armer Paseual, damals glaubte ich, daß ich weder mit Dir, noch mit Andern mehr auf die Büffeljagd gehen würde, als in dem Augenblicke, wo ich es am Wenig⸗ ſten erwartete

Der Eneinas genannte Büffeljäger wurde durch ſeinen Kameraden unterbrochen, der befürchtete, noch