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für aus dem Schlachthauſe kommende Fleiſcher halten können, wenn ihr wildes, ſtrenges, ſonnverbranntes Geſicht und ihre ganze Haltung nicht auf noch Schlim⸗ meres als auf Fleiſcher hingewieſen hätten.
Beeilen wir uns indeſſen, zu ſagen, daß, ungeachtet dieſes unheimlichen Ausſehens, ein mit den Sitten der Wüſte vertrauter Reiſender ſie auf den erſten Blick als das erkannt haben würde, was ſie in der That waren, das heißt, als Büffeljäger, die von den Mühen ihres Gewerbes am Ufer des Teiches ausruhten, an dem dieſe Thiere früher ſich einzufinden pflegten, um zu ſaufen, und wovon er ſeinen Namen erhalten hat.
Noch friſche Häute trockneten an der Sonne; ſie waren in einiger Entfernung vom Teiche, in einer klei⸗ nen Lichtung, durch Pfähle feſtgehalten, und bewieſen, daß die Thiere, die ſie jagten, ſich noch von Zeit zu Zeit in der Umgegend zeigten.
Was die Jäger ſelbſt betrifft, ſo ſchienen ſie ſich gar wenig um die ſtinkenden Miasmen zu bekümmern, welche dieſe Häute verbreiteten, die die Morgenſonne allmählig härtete.
Die tiefe Stille, die rund umher und unter den düſte⸗ ren Arcaden des Waldes herrſchte, wurde von Zeit zu Zeit bloß durch das klägliche Geheul eines großen Hundes unterbrochen, der in dem dichten Graſe beinahe begra⸗ ben war, und bisweilen den Kopf in die Höhe richtete, um ein Gebell des Schmerzens hören zu laſſen.
Endlich ſtellte, um ein Gemälde zu vervollſtändigen, deſſen pittoreskes Ganzes der Pinſel beſſer zu reprodu⸗ ciren vermöchte, als die Feder, in der Mitte des durch das Alter ausgehöhlten Stammes einer großen Eiche, deren ſtarke Aeſte den See noch beherrſchten, eine kleine hölzerne Statue ziemlich roh eine Madonna vpr.
Die kleine Statue war mit friſchen Blumen ge⸗ ſchmückt, die eine fromme Hand täglich zu erneuern
ſchien.


