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ſchütternden Zaun bildeten, waren unter einander noch feſter verbunden durch büffellederne Riemen, die aus noch friſchen Häuten geſchnitten waren, und, durch die Sonne getrocknet und ſo eingeſchrumpft, Bänder bilden, die eben ſo ſolid ſind, wie eiſerne Nägel oder eiſerne
Haken.
Dieſer Staketenzaun, der, wie die römiſchen Cir⸗ cuſſe, beinahe oval war, bot an einem Ufer des Sees nur eine einzige, ſchmale Oeffnung dar, und um die wilden Pferde durch den Anblick der Arbeiten des Men⸗ ſchen nicht zu erſchrecken, hatten die Jäger⸗Vaqueros den Staketenzaun vermittelſt grüner Zweige und Gräſer ſo gut wie möglich verdeckt.
Man fieht leicht ein, daß zu allen dieſen Zurüſtungen die Vaqueros Don Aguſtin's die vierzehn Tage gar wohl gebraucht hatten, die ſeit der gezwungenen Verſchiebung dieſer Jagdpartie verfloſſen waren⸗
Unter den zwölf Männern, die am Ufer und in der Nähe des Büffelſees ausruhten, befanden ſich vier, die der Hacienda del Venado nicht angehoͤrten,— was man gleich beim erſten Blick kühn vermuthen konnte. Anſtatt des nationalen Koſtüms, das die Vaqueros Don Agu⸗ ſtin's trugen, hatten dieſe vier Perſonen der Gewohn⸗ heit jener Leute gemäß, die ihr Leben an den unbeſtimm⸗ ten Grenzen der indianiſchen und der weißen Race zubringen, eine von dieſen zwei feindlichen Racen ent⸗ lehnte Kleidung.
Die Sonne hatte, indem ſie das Geſicht der vier Perſonen bronzirte, die Miſchung dermaßen vervollſtän⸗ digt, daß man nicht im Stande geweſen wäre, zu ſagen, ob dieſe mit Moecaſins bekleideten, ganz in Leder ſtecken⸗ den Männer civiliſirte Indianer, oder Weiße, welche die Gewohnheiten der Wilden angenommen, ſeien.
Indeſſen hörte die Bizarrerie ihres Anzugs bald auf, poſſirlich zu ſein, denn es waren wenige Stellen an demſelben zu bemerken, die nicht durch Spuren getrock⸗ neten Blutes befleckt geweſen wären. Man hätte ſie


