Teil eines Werkes 
Band 3 (1851)
Entstehung
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Die Sonne, die erſt ihren Lauf begonnen, warf

dieſen Kanal entlang Strahlen, deren Purpurfarbe ſich raſch in ein blaſſeres Goldgelb verwandelte.

Das Morgenlicht entfaltete ſich büſchelförmig auf der Oberfläche des Sees, die ihm der grünliche Refler der Bäume, ſo wie der des Azurblaus des Himmels, den ſie wie ein fleckenloſer Spiegel wiederholte, ſtreitig machte.

Breitblätterige Waſſerpflanzen, Seeblumen, die ihre glänzende Oberfläche und ihre einſamen Blumen mit goldenen und ſilbernen Kelchen entfalteten, lange Guirlanden von graulichem Mooſe, die ſich an den Ae⸗ ſten der großen Cedern wiegten, und bis in das Waſſer hinabreichten, durch deſſen Kryſtall ſie drangen, ver⸗ liehen vollends dieſem Teiche das wildeſte und pittores⸗ keſte Ausſehen.

Dieß war der Büffelſee.

Dieſen Namen hatte er von den Thieren bekommen, deren Lieblingstränke er früher war; durch die Nähe des Menſchen aber allmählig zurückgedrängt, hatten die Büffel ihn verlaſſen, um noch einſamere Gegenden auf⸗ zuſuchen. Indeſſen zog die iſolirte Lage dieſes Sees noch Herden wilder Pferde an deſſen Ufer, indem ſie ſeine unter tiefem Schatten verborgene Waſſer den offenen Ufern des benachbarten Fluſſes vorzogen.

Die Vaqueros Don Aguſtin's hatten bis daher die Spuren einer zahlreichen Cavallada verfolgt, und er⸗ warteten, um mit der Jagd zu beginnen, nur noch die Ankunft des Herrn, die an dem Abende des Tages Statt S. ſollte, an dem wir ſie am Ufer des Büffelſees

nden. Auf einer Seite des Sees war ein großer Raum, den die Arxt in der jüngſten Zeit von den Bäumen be⸗ freit hatte, die ihn bedeckten, mit einer dicken und ſtar⸗ ken Verpalliſadirung, beſtehend aus den Stämmen der gefällten Bäume, verſehen. Dieſe Stämme, die ſo tief in dem Boden ſtaken, daß ſie einen durch Nichts zu er⸗

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