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Und dann iſt man immer für die Frucht ſeiner Arbeit ein wenig eingenommen, und die Frau, die an ihrer Arbeit Gefallen zu finden anfängt, iſt nicht mehr weit entfernt, ſie an Andere gar nicht mehr abtreten zu wollen. Wohin kommt man nicht ſo von einer Fol⸗ gerung zur andern*
Die Abweſenheit hat zwar ihre Vortheile. Sie verleiht dem Abweſenden, wie das ferne Azurblau der Landſchaft, einen unendlichen Zauber; allein es gilt dieß doch nur unter der Bedingung, daß ſie ſich nicht allzuſehr verlängere.
Und die Abweſenheit des armen Fabian drohte, ſich über die Maßen zu verlängern.
Sagen wir indeſſen, um diejenigen zu beruhigen, die ſo gütig ſind, ſich für ihn zu intereſſiren, daß der Abweſende noch mit Vortheil gegen die Verführungs⸗ künſte ſeines anweſenden Rivals kämpfte.
So ſtanden die Dinge, etwa vierzehn Tage nach der Abreiſe Don Eſtevans, auf der Hacienda del Ve⸗ nado. Es iſt dieß ein wenig vor der Zeit, wo wir die vom ſpaniſchen Edelmann commandirte Erxpedition wie⸗ der gefunden haben, wie ſie in der Wüſte ihr Lager aufſchlägt.
Don Auguſtin hatte der Einſamkeit allein, in der ſeine Tochter lebte, die Melancholie zugeſchrieben, die ſich auf ihrem Geſichte malte. Er ſelbſt fühlte die ganze Laſt einer mit ſeinem feurigen Charakter unvereinbaren Unthätigkeit, und die Rückkehr ſeines Vaquero, der ihm die Nachricht brachte, daß er eine Aguague, ſowie eine zahlreiche Heerde wilder Pferde entdeckt, war eine Ge⸗ legenheit, die er eifrigſt ergriff, um Dona Roſarita einige Zerſtreuung zu verſchaffen, und ſeine eigene Jagd⸗ luſt zu befriedigen.
Die Gelegenheit war um ſo günſtiger, als die Aguage von der Hacienda ziemlich weit entfernt war. Es handelte ſich jetzt nicht mehr von einem kleinen Ausfluge, ſondern von einer viertägigen Reiſe.
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