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gekommen war, bot die Hacienda bei Sonnenaufgang in dem Augenblick, wo wir dahin zurückkommen, ein Schauſpiel ruhigen Wohlſtands und Glücks dar.
Die Herden ſprangen wie gewöhnlich auf der großen Ebene umher, in deren Mitte ſich das Haus Don Aguſtins erhob. Nur grünten jetzt auf dieſem fruchtbaren Boden neue Ernten anſtatt der alten; auch die Olivenbäume zeugten neue Blüthen, die der Wind hin und her bewegte.
Die Arbeiter kamen aus ihren Hütten hervor, um die am verfloſſenen Tage unterbrochene Arbeit wieder aufzunehmen; aber in dem Hofe der Hacienda deuteten geſattelte Pferde und beladene Maulthiere darauf hin, daß eine Reiſe angetreten werden ſollte.
Vielleicht hat man die Pferdejagd nicht vergeſſen, womit der Eigenthümer der Hacienda ſeinen Gäſten ein Vergnügen bereiten wollte, und welche dieſe, wie von uns berichtet worden, mit der Bereitwilligkeit ſo vieler Leute angenommen hatten, die da glauben, daß der morgende Tag Jemand gehoͤre.
Die Ereigniſſe, die ſich ſo plötzlich entwickelt, hatten ihnen das Gegentheil bewieſen. Allein Don Aguſtin hatte, voll Vertrauen auf das Gelingen der Pläne Don Eſtevan's, und wenn auch über ſeine plötzliche Abreiſe betrübt, doch für den Senator, ſeinen künftigen Schwie⸗ gerſohn, ſowie für ſich ſelbſt nicht auf die Vergnügungen verzichten wollen, die er ſich verſprochen hatte. Alles war parat, und es ſollte daher die Jagd Statt finden.
Die Pferde warteten auf ihre Reiter,— das der Dona Roſarita ſo gut, wie die übrigen. Der Senator, der ſich von der Anweſenheit eines gefürchteten Nebenbuhlers, und von der Don Eſtevan's befreit ſah— denn Letzterer genirte ihn durch die Art Vormundſchaft, die er ausübte — war freudeſtrahlend.
NVicht ſo verhielt es ſich mit der Tochter des Ha⸗ cenderv.
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