Teil eines Werkes 
Band 3 (1851)
Entstehung
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ihnen zu beſchäftigen, aber der Seemann folgt ihnen aufmerkſamen Blickes; denn oft wird das unbeachtete Wölkchen ſtärker, es breitet ſich aus, und bedeckt mit einem düſtern Schleier das Blau des Himmels; und jene ſchrecklichen Stürme, die das Meer aufwühlen und den Schiffen Takelwerk und Segel nehmen, entſtehen nur aus dem Schooße jener anfangs kaum bemerkbaren Dünſte.

Und däs iſt die Geſchichte des Lebens. Wie viele unbedeutende Umſtände gibt es nicht, die ereignißſchwan⸗ ger find, und womit der Menſch ſich nicht beſchäftigen mag, oder womit er ſich doch nur einen Augenblick be⸗ ſchäftigt, um Alles alsbald wieder zu vergeſſen; wie es den drei Jägern mit dem Rindenkahne gegangen war, der für ſie die gewitterſchwangere Wolke der tropiſchen Gegenden geweſen.

Im Begriffe, auf einen entfernteren Schauplatz die Scenen zu verſetzen, welche den letzten Act bilden werden, müſſen wir den Leſer bitten, ſich einige Vorfälle ins Gedächtniß zurückzurufen, weil ſie die Vergangenheit mit der Zukunft enge verknüpfen.

Vielleicht hat man nicht vergeſſen, daß, bei der Unterredung des Meſtizen mit dem Schwarzvogel, der Räuber dem indianiſchen Häuptlinge einige Worte in's Ohr geflüſtert hatte, und daß bei dieſen Worten Blitze des Zornes aus den Augen des apachiſchen Kriegers hervorgeſprüht waren.

Der Meſtize hatte damit geendigt, daß er den Schwarzvogel hoffen ließ, er würde Für Baraja, ſeinen Gefangenen, ihm einen Indianer von ſtarkem Herzen und mit ſtählernen Kniekehlen in die Hände geben. Ferner hatte er ihm verſprochen, daß er die ihm im Kampfe getödteten Pferde erſetzen würde, und endlich hatte er ihm, auf den dritten Tag, am rothen Fluſſe, in der Nähe des Büffelſees, ein Stelldichein gegeben. Nachdem wir dieſes vorausgeſchickt, wollen wir