Teil eines Werkes 
Band 3 (1851)
Entstehung
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ſich nicht tröſten laſſen will, weil ihre Kinder nicht mehr ſind.

Als endlich das Gewitter ausgetobt, liefen Pepe und Roſenholz noch in der Irre in den Bergen herum⸗ ohne ihren jungen und tapfern Gefährten, ohne Waffen, ohne Lebensmittel, eine jener fürchterlichen Phaſen des Lebens der Wüſte anfangend, wo der Jäger, jedes Mittel, gegen den Hunger zu kämpfen, beraubt, ſich ebenſo wenig vor der verächtlichen Grauſamkeit des Indianers, oder vor hungrigen reißenden Thieren zu ſchützen vermag.

Und doch hatten dieſe zwei unerſchrockenen Männer ſich enſchloſſen, ihre Verfolgungen fortzuſetzen, denn die Sonne war im Begriffe, dieſe unheilvollen Einöden noch einmal zu erleuchten; und ſchon erloſchen von dem ſich aufhellenden Himmelsgewölbe, wie die erſterbenden Lichter eines mächtigen Feſtes, die Sterne nach einander in dem Morgennebel.

Neunundfünfzigſtes Kapitel.

Erinnerungen und Klagen.

Es gibt Ereigniſſe, die, ſo nichtsbedeutend ſie auch manchmal dem Anſchein nach ſind, den raſchen Gang der Begebenheiten zu unterbrechen ſcheinen, ähnlich den Wolken unter gewiſſen Breitegraden der tropiſchen Zone. Dieſe Wolken, weiß und leicht, wie eine aus dem Flügel einer Möve geriſſene Feder, in der Luft über dem Ocean. Das Auge des Wanderers verſchmäht es, ſich mit