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Pepe, den Dolch in der Hand, bereits um den Hag des Goldthals bog.
„Komm doch herbei, Roſenholz!“ ſchrie der Spanier, der hinter der Felſenkette verſchwunden war.„Die Spitz⸗ buben haben ſich aus dem Staube gemacht!“
Dies war der Wahrheit ganz gemäß; abek in demſelben Augenblick fing der allein gebliebene Meſtize an, ſich nach der Spitze der Nebelberge hin zurück⸗ zuziehen.
„Halt, wenn Du nicht ebenſo feig, als blutdürſtig biſt,“ ſchrie der Canadier, der vor Wuth bebte, als er ſah, wie der Mann, der ihm Fabian geraubt, ſeiner Rache entging.
„Miſchblut iſt kein Feigling,“ antwortete der Me⸗ ſtize, ſeine indianiſchen Gewohnheiten wieder annehmend. „Der Avler der Schneeberge und der Spottvogel wer⸗ den ein drittes Mal mit ihm zuſammentreffen und dann wird es ihnen ergehen, wie dem jungen Krieger aus Mittag, den die Indianer umtanzen, und deſſen Fleiſch ſie den herumirrenden Hunden der Prairien hinwerfen werden.“
Der Canadier ſetzte ſeinen verzweifelten Lauf fort; pald hatte er den Spanier wieder eingeholt.
Bei ihrer hoffnungsloſen Verfolgung ſchienen die beiden Jäger der Schwierigkeiten des Bodens, der ſchlüpf⸗ rigen Felſen, über die ſie ſteigen mußten, gar nicht zu achten.
Durch den Regenvorhang hindurch war Miſchblut immer noch ſichtbar. Bald aber ſahen ſie ihn über den
Gipfel der Berge wegſteigen, und in dem ewigen Nebel,
der denſelben bedeckte, verſchwinden.
„Ah! nicht einmal eine Flinte zu haben!“ ſchrie Pepe, mit dem Fuße wüthend auf den durch den Regen erweichten Boden ſtampfend.
„Die Hoffnung meines Lebens iſt dahin!“ rief der alte Waldläufer mit gebrochener Stimme, als er einen Augenblick Athem ſchöpfte, während der Regen des


