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füllt; allein er fühlte auch, daß das Schickſal Fabians in den Händen des Meſtizen läge, und legte der ſeine Bruſt erfüllenden Wuth Stillſchweigen auf.
„Miſchblut,“ rief mit flehender Stimme der Cana⸗ dier, deſſen Stolz die Angſt Stillſchweigen auferlegte, „ich laſſe mich vor Dir bis zur Bitte herab; wenn in Deinem Herzen noch ein Funken von Mitleid iſt, ſo gib mir das Kind zurück, das Du mir genommen.“
Während Roſenholz dieſe Worte ſprach, blieb er, dem Schuſſe des Banditen ausgeſetzt, aufrecht ſtehen, während Pepe, durch die Stämme der Tannenbäume geſchützt, ihm vergebens zurief, daß er ſich in Acht neh⸗ men ſolle.
Ein Hohngelächter war die alleinige Antwort des Wüſtenräubers.
„Sohn einer tollen Hündin,“ ſchrie Pepe ſeiner⸗ ſeits, indem er, mit entblößter Stirne und voller Wuth über die Demüthigung und den Schmerz ſeines alten Gefährten, dem Meſtizen gegenüber trat,„wirſt Du antworten, wenn ein Weißer von reiner Race Dir die Ehre anthut, mit Dir zu ſprechen?“
„Schweig, ich bitte Dich darum, Pepe,“ unterbrach ihn Roſenholz;:„reize den Menſchen nicht, in deſſen Hän⸗ den das Leben meines Fabian ruht. Hör' ihn nicht, Miſchblut: der Schmerz raubt meinem Gefährten die Beſinnung.“
„Auf die Knie nieder!“ ſchrie der Bandit,„dann höre ich Dich vielleicht an!“
Das Blut färbte in noch dunklerem Tone die ent⸗ blößte Stirne des Canadiers, den dieſe freche Sprache zittern machte, und der in dieſem Augenblicke einem der Tannenbäume zu vergleichen war, deren gewaltige Aeſte der Sturm über ihm beugte.
„Der Löwe wird ſich nie vor dem Schakal beugen,“ ſagte Pepe dem Canadier lebhaft ins Ohr;„denn der Schakal würde den kriechenden Löwen verſpotten.“


