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Schrei aus; Fabian war nicht mehr auf der Platt⸗ orm.
In dieſem Augenblicke brach das Gewitter in ſei⸗ ner ganzen Heftigkeit los Der Donner rollte und machte alle Echos gellen. Raſch und dicht, wie der Hagel, ſolgten die Blitze ohne Unterbrechung auf einander. Die Erde bebte unter dem Zuſammenſtoße der ſchwar⸗ zen Wolken mit ihren electricitätsſchwangeren Seiten: dann ließen dieſe dunklen Maſſen Regenſtröme herabfal⸗ len, wie wenn alle Fenſter des Himmels ſich mit einem Male geöffnet hätten.
Roſenholz rief ſeinem Kinde bald mit donnernder, bald mit gebrochener Stimme, während er, im ſtrömenden Regen, alle Winkel der Plattform mit graſſem Auge durchſuchte.
Sie war verlaſſen! kein lebendes Weſen war dar⸗ auf zu finden.
„Bück' Dich doch! bück Dich doch! Roſenholz,“ i Pepe, der nun ſeinerſeits die Pyramide erklommen hatte.
Der Canadier hörte ihn nicht, und doch ſtand mit einem Male der Meſtize auf den Felſen, ihnen gegen⸗ über, ähnlich einem jener böſen Geiſter, die durch eine
Zuckung der Elemente aus der Erde emporgerufen worden.
„Aber bück Dich doch, ums Himmelswillen!“ wie⸗ derholte Pepe;„biſt Du denn lebensſatt?“
Ohne die Anweſenheit Miſchbluts, deſſen Büchſe gegen ihn gerichtet war, auch nur zu vermuthen, neigte ſich Roſenholz, und ſuchte ſein Kind mit dem Auge am Fuße der Pyramide.
Selbſt der Leichnam des Indianers war nicht mehr
ort.
Als der Canadier den Kopf wieder aufrichtete, be⸗ merkte er zum erſten Male den Meſtizen.
Beim Anblicke des Menſchen, den er mit vollem Rechte als den Urheber all' des Unglücks betrachtete, das ihn getroffen, fühlte ſich der Waldläufer von Haß er⸗


