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fann den Feind verbergen. Aber nein,“ ſetzte er hinzu, „der Menſch, deſſen Tritte wir hier ſehen, hat bloß die wilden Reben, welche ſich von einem Baume zum an⸗ dern hinziehen, entfernt, um einen Blick auf den Ort zu werfen.“
Mit dieſen Worten entfernte Roſenholz gleichfalls die Zweige und das Ranken⸗Netz, das dieſelben um⸗ ſchlang; allein nach einer kurzen Prüfung, deren Reſul⸗ tat ihm nichts Bemerkenswerthes darbot, zog er ſich zu⸗ rück und ließ den Vorhang von ſaftigem Grün ſich von ſelbſt wieder ſchließen.
Der Jäger verfolgte die Spuren, die von da nach dem Felſenhügel mit der abgeſtumpften Spitze gingen; allein der Boden wurde nun kalkartig und war mit flachen Steinen überſäet, ähnlich den Grabſteinen auf Kirchhöfen.
Von einer Fußſpur war Nichts mehr zu ſehen.
„Wir wollen um dieſen koniſchen Felſen herum⸗ gehen,“ fing Roſenholz wieder an;„vielleicht können wir da mehr ſehen. Komm, Pepe; und Du, Fabian, wirſt uns hier erwarten.“
Die beiden Jäger entfernten ſich; Fabian blieb all⸗ ein und nachdenkſam zurück. Das Goldthal, von deſſen Eroberung er zu einer Zeit geträumt hatte, wo ſein Herz von ſo ſüßen Hoffnungen erfüllt war,— dieſes Goldthal war nun in ſeiner Nähe. Der Traum, dem er früher nur wie einer Chimäre nachzuhangen wagte, war jetzt eine Realität; und Fabian war unglücklicher, als zu der Zeit, wo die hoffende Liebe noch ihre lächeln⸗ den Blicke in ſeine urſprüngliche Armuth warf. So ent⸗ fernt ſich das Glück immer in dem Augenblicke, wo man es feſtzuhalten glaubt.
Bisweilen leiht in der Stille der Wälder der Rei⸗ ſende den durch die Entfernung geſchwächten, melodi⸗ ſchen Tönen des Cenzontle ein aufmerkſames Ohr. Er geht vorſichtig auf den Ort zu, wo, unter dem Laub⸗ werke verborgen, der Vogel der Einöden für dieſe allein


