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ſich befanden; die blutigen Erinnerungen, die ſie für Fabian heraufzauberte; und die abergläubiſchen Ge⸗ danken, die ſie in der Seele Pepe's weckte, erfüllten, in Verbindung mit dem ſeltſamen und myſteriöſen Schreie, die drei Freunde mit einem an Schrecken gren⸗ zenden Gefühle.
Es lag in dem Tone der Stimme, die ſie gehört, etwas ſo Unerklärliches, daß ſie einen Augenblick zwei⸗ felten, ob hier nicht eine Sinnentäuſchung Statt ge⸗ funden. „War es wirklich die Stimme eines Menſchen?“ fragte Roſenholz ganz leiſe, indem er Fabian und Pepe anhielt.„Oder aber iſt es nur eines jener ſelt⸗ ſamen Echos, die in vergangener Nacht in dieſen Ber⸗ gen hallten?“
„Wenn es eine menſchliche Stimme iſt, ſo frage ich mich, woher ſie kommen fann,“ antwortete Fabian, denn ich habe, wie Sie, einen Schrei über unſeren Kö⸗
pfen gehört. Er ſcheint mir von der Spitze dieſer An⸗
höhe zu kommen, und doch ſehe ich Niemand.“
„Möge Gott geben,“ ſprach der Carabinier ſeiner⸗ ſeits, indem er ein Kreuz ſchlug,„daß wir in dieſen Bergen, wo unerklärliche Geräuſche ſich hören laſſen, wo Blitze einen heiteren Himmel durchfurchen, es mit nichts Schlimmerem, als mit Menſchen zu thun haben! Sollten aber auch dieſe Nebel eine Legion von Teufeln verbergen,— es thut Nichts, ſobald dieſes Thal, wie Sie ſagen, ſoviel Gold enthält, daß der König von Spanien die Ausgaben ſeines ganzen Hofſtaates meh⸗ rere Jahre damit beſtreiten koͤnnte. Seien Sie doch ſo
gut, Don Fabian, und ſagen Sie uns, ob wir noch weit—
von dem rechten Orte entfernt find.“
Fabian ſchien ſeine Erinnerungen firiren zu wollen; dann warf er abermals einen aufmerkſamen Blick um⸗ her, von der Spitze der Nebelberge und dem Gipfel der Pyramide bis zu den fernen Dünſten, die aus dem
Fluſſe emporſtiegen. Dieſe bizarre Landſchaft war in


