Teil eines Werkes 
Band 3 (1851)
Entstehung
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Bei dieſen Worten ſeufzte der arme Roſenholz. Ich weiß nicht, wozu ich mich entſchließen ſoll, antwortete Fabian;ich komme faſt wider meinen Wil⸗ len hierher; ich gehorche zwar Ihrem Einfluſſe; allein ich möchte beinahe ſagen, einem Willen, der ſtärker iſt, als der meinige und der Ihrige. Ich fühle, daß eine unſichtbare Hand mich treibt, wie an dem Abende, wo ich, ohne mir Rechenſchaft von meinen Gedanken abzulegen, zu Euch kam, und mich an Euren Feuer⸗ herd ſetzte. Warum ſetze ich, der ich nicht einmal weiß, was ich mit dieſem Golde anfangen ſoll, mein Leben der Geſahr aus, um mich des Metalls zu bemächti⸗ gen? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur Eines, und das iſt, daß ich mit traurigem Herzen und mit von grauſamer Ungewißheit gepeinigter Seele hier ſtehe.

Zwar iſt der Menſch nur ein Spielzeug in der Hand der Vorſehung, ſprach Roſenholz;was aber die Traurigkeit betrifft, die Dich befallen hat, ſo iſt ſie durch das Ausſehen dieſer Gegend vollkommen ge⸗ rechtfertigt, und was das

Hier unterbrach ein heiſerer Schrei, eine Art menſch⸗ lichen Gebrülls den Canadier, und vermiſchte ſich mit dem Rauſchen des Waſſerfalls.

Dieſer Schrei ſchien aus dem indianiſchen Grabe hervorzukommen, und wie eine gegen die unbefugten Betreter der Stätte der Todten ſich erhebende Stimme zum Himmel aufzuſteigen.

Die drei Jäger richteten überraſcht den Kopf zu gleicher Zeit nach der Spitze der Pyramide hin; allein dort zeigte ſich kein lebendes Weſen. Die Sonne ſpielte zwiſchen den Rippen des Pferdeſkelettes, und der Wind fuhr fort, die Menſchenhaare an dem äußerſten Ende der Stangen, die ſie trugen, ſchauern zu machen. Das Auge eines der über dem Felſen ſchwebenden Raub⸗ vögel hätte allein den Urheber des den Echos der Wüſte ſo plötzlich hingeworfenen Schreies entdecken können.

Die düſtere Feierlichkeit der Gegend, in der ſie

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