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Von den Nebelbergen her kamen zwei Reiter mit verhängtem Zügel herangeſprengt. Einige Flüchtlinge geſellten ſich ihnen bei.
Dieſer unvorhergeſehene Zwiſchenfall konnte die Lage der Dinge ändern; aber unglücklicher Weiſe waren ſämmtliche Flüchtlinge, denen die Indianer hart zu⸗ ſetzten, unberitten, und konnten ſich gegen ihre hoch zu Roß ſitzenden Feinde nicht lange behaupten.
Vergebens hieb einer der ſo unvermuthet heran⸗ gekommenen Reiter, den man in der Finſterniß nicht erkennen konnte, und der mit einer einem Apachen ent⸗ riſſenen Art bewaffnet war, auf jeden Streich einen Feind nieder. Er ſtand in den Steigbügeln, und wurde von ſeinem Gefährten, den man aber in der Dunkelheit eben ſo wenig erkennen konnte, wie ihn ſelbſt, wacker unterſtützt. Bald waren ſie von einem Haufen ſcheuß⸗ licher Korper umringt, die von allen Seiten auf ſie ein⸗ drangen.
Indeſſen ſetzte, nach Verfluß von einiger Zeit, ein Pferd mit ſeinem Reiter in einem ungeheuren Sprunge über dieſe lebende Mauer hinweg, und bald verſchwanden beide, mit Wuth verfolgt, wieder in die Richtung, in der ſie herangekommen waren.
Was den andern Reiter betrifft, ſo benachrichigte ein fürchterliches Siegesgeheul die im Lager umringten Abenteurer, daß derſelbe getödtet oder gefangen worden.
Dieß war der letzte Akt des kläglichen Dramas.
Jeden Augenblick fiel einer der zerſtreuten Flücht⸗ linge, oder einer der wenigen, noch im Lager befind⸗ lichen Kämpfer unter der indianiſchen Lanze, um nicht mehr aufzuſtehen.
Bald verloren ſich Verfolger und Verfolgte in der Finſterniß, wo die Musketenſchüſſe immer ſeltener wurden,
und die Verminderung der Anzahl den Kämpfenden
anzeigten. Und dann hörte man Nichts mehr. Einige Augenblicke darauf fanden ſich die ſiegrei⸗


