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lopp der indianiſchen Hauptmaſſe, die herbeiritt, um ſich mit den erſten zu vereinigen, als Gomez den Dolch nach dem neben ihm ſitzenden Indianer zückte; aber die Antilope kam ihm zuvor.
Plötzlich glitt dem Läufer der Mantel auf die Füße herab, und mit einem Arthiebe ſpaltete er den Schä⸗ del des unglücklichen Goldſuchers bis auf die Augen herab.
In demſelben Augenblicke ertönte ganz in der Nähe des Zeltes Don Eſtevan's ein Kriegsgeſchrei, das ſo plötzlich kam, und ſo ohrenzerreißend war, daß es eher aus der Kehle eines Teufels, als aus einer menſchlichen Bruſt hervorgekommen zu ſein ſchien.
Die Antilope,— denn es war der Läufer, der das Signal zum Morden gegeben,— ſprang, dem dem Schwarzvogel gemachten Verſprechen gemäß, von der Anhöhe herab, und fiel, wie ein Donnerkeil, mitten unter die Weißen.
Ein hundertfaches Geheul beantwortete zu gleicher Zeit das Geheul des Läufers.
„Die Weißen ſind nicht einmal Hunde,“ rief der Indianerz„ſie ſind, was den Muth betrifft, Haſen, und, was den Verſtand anlangt, unvernünftige Thiere.“
Während der Läufer dieſe Schimpfworte ausſtieß, hatte er ſchon wieder einen Anlauf genommen, und ſetzte, flink wie das Thier, deſſen Namen er führte, in einem Satze über die Verſchanzung.
Er war wieder bei ſeinen wilden Genoſſen ange⸗ angt.
Eine abſcheuliche Verwirrung herrſchte, mehr denn je, im Lager der Mexikaner. In der Finſterniß und in der Beſtürzung rannte man gegen einander; Einige zogen gegen einander das Meſſer, indem ſie in ihren Genoſſen Feinde erblickten.
Die Stunde des Todes hatte für die Leute im Lager geſchlagen.
Vergebens empfingen Flintenſchüſſe die Indianer:
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