Teil eines Werkes 
Band 3 (1851)
Entstehung
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Die erſchrockenen Thiere fingen an, in dem Lager hin und her zu ſpringen, und ihre Herren, die ſie nicht mehr zu bändigen vermochten, zu Boden zu werfen, und auf ihnen herumzutreten.

Die einen rannten blind gegen die Verſchanzung, andere ſetzten über die Wagen, oder ſtürzten durch die bereits erwähnte Oeffnung aus dem Lager hinaus.

Schmerzens⸗ und Wuthſchreie vermiſchten ſich mit dem Gewieher der Pferde und dem Geheule der India⸗ ner, und machten die Tapferſten unſchlüſſig oder beſtürzt.

Bald waren keine andere Pferde mehr da, als die⸗ jenigen, die, in ihrem blinden Schrecken, ſich an den Wagen irgend ein Glied zerſchmettert hatten, oder, von dem Anpralle betäubt, auf dem Boden lagen; die andern galoppirten ſchon auf der Ebene fort.

Dieſe neue Kataſtrophe, die über die Mexikaner her⸗ einbrach, wäre ihnen indeſſen beinahe günſtig geweſen.

Die Indianer, die ſich ſo plötzlich in den Sattel geſchwungen hatten, wußten nicht, ob ſie nicht dieſe le⸗ bende Beute, die ihnen entfloh, verfolgen ſollten. Schon ſetzten einige den zerſtreuten Thieren nach; zum Unglück für die Weißen hielt die Stimme des Schwarzvogels ſie zurück.

Ein Wort wird jetzt die unerwartete Anweſenheit der Wilden erklären.

Die Apachen hatten gegen die Mexikaner eine Liſt gebraucht, deren ſich nur ſo kühne Reiter, wie ſie ſind, mit Glück bedienen können. Mit einem Beine an ihrem Sattel befeſtigt, und mit hinter den Flanken ihres Pferdes verborgenem Körper können ſie beträchtliche Diſtanzen durchlaufen. Die Finſterniß hatte die Aus⸗

führung dieſer Kriegsliſt erleichtert, und die mexikani⸗ ſchen Abenteurer hatten bloß wilde Pferde geſehen, ohne die Reiter, die ſie lenkten, zu bemerken.

Gleich einem Staubwirbel, den der Wind fortjagt, ſtürzten die Reiter durch die freigebliebene Oeffnung ins Lager hinein. Bald erzitterte der Boden unfer dem Ga⸗