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aufgeſtellten Wagen hinzufliegen. Unter den Indianern, die hinter den auf der Ebene umherſpringenden Thieren herangaloppirt waren, wurde der Schwarzvogel bald ſichtbar. Die Abenteurer ſahen, wie er die fliehende Colonne überholte, und den Verſuch machte, ihr den Rückzug abzuſchneiden. Und in der That machten die Pferde mit einem Male vor der Oeffnung Halt, die einige Stunden zuvor gemacht worden war, um vie Parlamentäre durchzulaſſen.—
Plötzlich, und zwar im Augenblicke, wo das thoͤ⸗ richte Vertrauen, das die Anweſenheit des Läufers und die friedliche Erſcheinung der jagenden Indianer den Mexikanern eingeflößt hatte, keine Grenzen mehr kannte, erhob ſich unter ihnen ein Schrei des Entſetzens und der Beſtürzung.
In einem Nu, und wie in Folge eines jener Wun⸗ der, die man nur im Traume ſieht, richteten ſich düſtere und ſchwarze Geſtalten, die von der Finſterniß geboren zu ſein ſchienen, vor den Augen der Mexikaner auf.
Auf den Pferden, die bis daher herrenlos geſchienen hatten, ſaßen mit einem Male Reiter mit wallenden Federbüſchen,— Reiter, die ihre Mäntel ſchüttelten, ihre Waffen ſchwangen, und ein abſcheuliches Geheul hören ließen.
Ein unglücklicher Zwiſchenfall vermehrte noch den Tumult und das Schreckenhafte dieſes Ueberfalls.
Durch das Geheul, das mit einem Male inmitten der Stille die Luft erſchütterte, erſchreckt, gaben ſich die Pferde, welche ihr Inſtinkt ſchon ſeit einigen Augenbli⸗ cken von der Anweſenheit der Indianer benachrichtigte, einem jener wilden Schrecken hin, denen ſie ausgeſetzt ſind, und die von den Mexikanern Eſtampida genannt werden.
In einem Augenblicke waren die Bande, womit ſie an die Räder und Deichſeln der Wagen feſtgebunden waren, zerriſſen,— und die Pfaͤhle, woran ſie gleichfalls gebunden waren, ausgeriſſen.
Der Waldläufer. IMI, 2


