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Der Indianer neigte ſelbſt den Kopf vor, um mit dem Beiſpiele voranzugehen.
„Es ſind noch nicht die Boten,“ ſprach die Anti⸗ lope,„ſieh ſelbſt hin!“
Ein Pferdetrupp ſprang auf der Ebene umher, und zwar ſo nahe beim Lager, daß man wohl ſehen konnte, daß keines einen Reiter trug.
„Es ſind wilde Pferde,“ fuhr der Indianer fort, „und meine Krieger wollen dieſelben einfangen. Gelingt dieß ihnen, ſo werden unſere Freunde mit den weißen Geſichtern ihren Beute⸗Antheil bekommen. Der Schwarz⸗ vogel wird bald wieder erſcheinen, um die Beute unter ſie auszutheilen.“
Und in der That galoppirten zwei bis drei Indianer hinter den herrenloſen Pferden her, die voller Schrecken zu fliehen ſchienen.
„Die weißen Geſichter können ruhig ſein,“ rief die Antilope, um den Argwohn des Feindes zu beſchwichti⸗ gen.„Endlich kommt der Schwarzvogel, um mit ſeinen neuen Freunden zu unterhandeln. Sieh doch hin, er kommt ohne Furcht über ihre Jagdgründe her.“
Der Indianer ſprach mit Leuten, deren Mißtrauen durch dieſes Schauſpiel nicht im Entfernteſten erregt wurde. Die meiſten Mexikaner ſahen hierin nur ein Unterpfand ihrer Sicherheit. Es ſchien ihnen, die Zu⸗ traulichkeit und die Zuverſicht, welche einige iſolirte In⸗ dianer an den Tag legten, die bis vor die Verſchanzun⸗ gen der Weißen hin wilde Pferde verfolgten, ſeien das Anzeichen eines bald zu Stande kommenden Friedens.
Keiner von ihnen bemerkte, wie der Läufer ganz ſachte ſeinen weiten Mantel aufband, und wie ſeine Hand unter den Falten des genannten Kleidungsſtücks eine ſcharfe, am Gürtel befeftigte Art hervorzog; ihre Aufmerkſamkeit war von der neuen Scene in Anſpruch genommen, die ſich ihren Blicken darbot.
Der Pferdetrupp war in der von ihnen verfolgten Richtung im Beßriffe, an den rings um das Lager her
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