Teil eines Werkes 
Band 3 (1851)
Entstehung
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konnte, die der Indianer, oder die von Nopal⸗Gebüſchen wären.

Bald wurde in dieſem Betreffe die Ungewißheit ſo groß, daß einer der Abenteurer den Entſchluß faßte, die Sache näher zu unterſuchen, und ſich, mit der Büchſe auf der Schulter, entfernte.

Es waren wirklich Nopalgebüſche, und keine Men⸗ ſchen und Pferde. Die Indianer hatten die zunehmende Dunkelheit benützt, um ſich ſachte zu entfernen, ohne eine andere Stellung anzunehmen. Die Sandwirbel, die ſie in die Luft emporſteigen ließen; hatten ihnen zu gleicher Zeit zur Verdeckung ihrer Bewegungen gedient, und ſie waren nun zu ihren Kameraden geſtoßen.

Als der Kundſchafter an den Ort kam, wo die Apachen geſeſſen hatten, fand er denſelben ganz verlaſ⸗ ſen; und ſo weit ſein Blick reichte, war Alles öde und leer. Er kam eiligſt in das Lager zurück, um das Ver⸗ ſchwinden der Indianer zu melden. Dieſer Zwiſchenfall war ein bedenkliches Symptom.

Von der Anhöhe herab, welche der Antilope ge⸗ nannte Läufer immer noch einnahm, war demſelben auch nicht eine Bewegung ſeiner Landsleute entgangen. Von den Abenteurern gedrängt, daß er doch in dieſer Hinſicht von dem Indianer eine Erklärung verlangen ſolle, begab ſich Gomez, obwohl nur ungern, zu ihm hinauf.

Warum hat der Häuptling ſeinen Kriegern nicht befohlen, in der Nähe der Weißen zu bleiben? fragte der Mexikaner.

Was will mein Bruder ſagen? entgegnete der Indianer, der den Unwiſſenden ſpielte,und von was für Kriegern will er ſprechen?

Von denen, die ſo eben noch wie Freunde dort unten ſaßen, und nun wie Feinde verſchwunden ſind. In der Finſterniß iſt die gft der Augen nur ſchwach; die Weißen haben nicht tächt hingeſehen; ſie mögen ihre Feuer anzünden, und dann wird die Flamme