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lire nden Ebenen, die der ſchwarze Himmel, an dem ein Stern nach dem andern zum Vorſchein kam, bedeckte, waren ſtumm, wie er. Sobald auf die Helle der Son⸗ ne die Finſterniß folgt, nimmt die Wüſte einen Cha⸗ rakter wilderer Größe an, und die Nacht war mit ihrem
»Gefolge von Schrecken hereingebrochen.
Im Lager wurde die Schrecken einflößende Stille der Wüſteneien, von denen es umgeben war, durch das Flüſtern einiger Abenteurer-Gruppen, oder durch den halblauten Geſang eines unruhigen Goldſuchers geſtört. Alle warfen von Zeit zu Zeit mißtrauiſche Blicke auf die Gruppe der neben ihren Pferden auf dem Boden ſitzenden Apachen. Dieſe ſchienen eben ſo unbeweglich zu ſein, wie die Steinblöcke, denen die Dunkelheit bis⸗ weilen eine menſchliche Form leiht. Indeſſen ſchienen ſie, vielleicht in Folge dieſer Dunkelheit, jede Minute weiter entfernt.
„Es iſt doch ſonderbar,“ ſprach einer der Aben⸗ teurer zu Gomez, und ſah dabei recht nachdenklich aus, „dieſe Indianer ſchienen mir ſo eben noch näher an dieſem Hügelabſatze zu ſein.“
„Es iſt Nichts, als optiſche Täuſchung,“ ant⸗ wortete Gomez, der Alles in roſafarbenem Lichte ſehen wollte.
„Schau, Gomez,“ ſetzte ein Anderer hinzu,„es geht kein Lüftchen, und doch ſcheint dort unten der Wind vor den Indianern her Sandwirbel zu erregen.“
„Dieß kommt daher, daß wir durch unſere Wagen vor dem Winde geſchützt ſind; dort unten dagegen hat der Wind freien Spielraum.“
Indeſſen ſchien, nach dem immer undeutlicheren Hervortreten der Figuren der Indianer zu urtheilen, die Finſterniß zuzunehmen; dann fragten ſich in der Gruppe, der Gomez vergebens das Vertrauen mitzutheilen ſuchte, welches ihm ſein Geißel einflößte, Mehrere, ob die ent⸗ fernten Silhouetten, welche man nur mit Mühe ſehen


