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ihrer Erpedition ſtänden; daß ganz in der Nähe des Lagers ein unermeßlich reiches Gold⸗Plarer ſich befände, und daß endlich die Recognoscirung, wegen deren Don Eſtevan de Arechiza ſich entfernt, keinen anderen Grund hätte, als die Lage deſſelben genauer zu beſtimmen.
Während der erſten Morgenſtunden hatte die Ver⸗ wirrung im Lager keinen andern Grund, als die fieber⸗ hafte Ungeduld, womit Alles die Rückkehr des Chefs * erwartete,— des Chefs, der die glückliche Nachricht überbringen ſollte. Als aber die Sonne faſt die Hälfte ihres Laufes vollendet hatte, ohne daß einer der vier am Morgen abgegangenen Reiter zurückkam, folgte die Unruhe auf die Ungeduld.
In dieſer zweiten Phaſe finden wir die Goldſucher wieder.
Auf dem das Lager beherrſchenden Hügel iſt das auf Befehl des Chefs aufgeſchlagene Zelt verlaſſen. Die mit dem Wappen der Mediana geſchmückte Fahne hängt traurig an ihrem Schafte herab, anſtatt im Winde zu flattern; nicht ein Lüftchen bewegt, inmitten dieſes Sand⸗ ozeans, ihre Falten. Vergebens befragen die merikani⸗ ſchen Schildwachen jeden Augenblick den Horizont: ſie ſehen weder ihren Chef, noch ihren Führer, deſſen my⸗ ſteriöſes Verſchwinden ſie erſchreckt, noch die drei Be⸗ gleiter Don Eſtevan's zurückkommen.
Die Pferde laſſen, an ihre Pfähle angebunden, un⸗ ter dem Einfluſſe des Durſtes, den Kopf finken; auch die Menſchen werden vom Durſte gequält, und außer⸗
dem bedroht ſie noch der Hunger, denn die Jäger wa⸗ gen es nicht mehr, Damhirſche oder Biſone zu ver⸗ folgen; es ſind die beſtimmteſten Befehle ergangen, daß Niemand über die Verſchanzungen hinausgehen dürfe. Jemehr die Zeit vorrückt, um ſo größer wird die Unruhe und die Unbehaglichkeit:— Solches geht im Lager vor. Vor den Verſchanzungen und nicht weit davon,
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