Teil eines Werkes 
Band 2 (1851)
Entstehung
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Verfolgung, deren Gegenſtand ſie geweſen waren, hat⸗ ten die Indianer an demſelben Orte das Feuer ihres Rathes wieder angezündet.

Beim Anblicke des gefürchteten Häuptlings, deſſen Rückkehr mit ſo vieler Ungeduld erwartet worden war⸗ brachen Alle in ein gewaltiges Freudengeſchrei aus. Der ehrgeizige Indianer nahm dieſe Zuruſe mit vieler Würde und als eine verdiente Huldigung auf.

Dann wandte er ſich an ſämmtliche verſammelte Krieger und ſprach:

Der Geiſt des Schwarzvogels wird allein bei ſei⸗ nen RKriegern ſein, denn ſein Körper iſt krank und ſein Arm geſchwächt.

Bei dieſen Worten zeigte er ſeine blutende Schulter⸗ Ein Klagegeheul folgte auf das Freudengeſchrei, und nachdem dieſe Demonſtration der Trauer ein wenig vor⸗ über war, half man dem Häuptlinge abſteigen. So⸗ dann führte man ihn zu dem Feuer hin, wo man ihn ſich ſetzen ließ.

Als er ſich auf den Boden niedergelaſſen, verbeug⸗ 6 ſich ſeine Mithäuptlinge und nahmen rings umher

latz. Der Schwarzvogel rauchte aus der Pfeife, die man ihm hinbot; dann gab er ſie einem Andern, und ſo ging die Pfeife, inmitten des tiefſten Schweigens, in der gan⸗ zen Rathsverſammlung herum. Alle bereiteten ſich durch ein ernſtes Nachdenken auf die Discuſſion vor, die nun ſtattfinden ſollte.

Wir wollen die wilden Häuptlinge ernſt fortrauchen laſſen, wie es Kriegern geziemt, deren Geiſt langſam und deren Hand ſchnell ſein muß, um auf das mexika⸗

niſche Lager, das ohne Führer und ohne Oberhaupt ge⸗

blieben war, einen Blick zu werfen.

Es herrſchte da eine große Verwirrung. Es hatte ſich, wie es faſt immer geſchieht, wie ſorgfältig man auch ein Geheimniß zu bewahren geſucht, das Gerücht verbreitet, daß die Goldſucher nicht mehr weit vom Ziele