Teil eines Werkes 
Band 2 (1851)
Entstehung
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ſein Pferd verloren, ſetzte ſich hinter den Schwarz⸗ vogel, um ihn im Nothfalle im Sattel feſtzuhalten.

Dann ging es flußabwärts.

Als der erſte Augenblick der Ueberraſchung vorüber war, hatten die Indianer ſich geſtehen müſſen, daß nichts Anderes möglich geweſen, als daß die ſchwim⸗ mende Inſel aus dem Grunde geriſſen worden; ſie hofften daher, dieſelbe nicht weit von ihrem urſprüng⸗ lichen Orte geſcheitert zu finden.

Die Indianer ritten lange fort, ohne eine Spur von den Perſonen zu finden, die ſie ſuchten. Zwar ſtieß einer der Krieger beim Anblicke der Spuren der Flücht⸗ linge, die den Ort zeigten, wo ſie den Fuß aufs Ufer geſetzt, einen Freudenſchrei aus; alle Vorſichtsmaßre⸗ geln des Canadiers hatten dem Auge der Apachen die Spuren der Weißen nicht verbergen können; allein die Sorgfalt, womit er und Pepe das Floß zertrümmert und ganz und gar vernichtet hatte, täuſchte ſie.

Das Waſſer hatte das Gras, die Aeſte, die Wur⸗ zeln mit fortgeführt, und ſo weit die Indianer ſehen fonnten, waren ſie nicht im Stande, Etwas zu be⸗ merken, was ſie an die bekannte Form der Inſel erinnert hätte.

Die Spuren am ufer gingen nur einige Schritte weit; offenbar hatten alſo die Flüchtlinge ihre Fahrt foctgeſetzt, und offenbar hatten ſie nun einen Vorſprung gewonnen, den man ihnen nicht mehr ſtreitig machen konnte.

Ungeachtet ſeines Aergers bei dieſem neuen Be⸗ weiſe ſeiner Unmacht, die drei Jäger, die er mit ſeinem Haſſe verfolgte, zu erreichen, hatte der Schwarzvogel voch ſo viel Zeit gehabt, um ſeine Phyſiognomie wieder in ſeine Gewalt zu bekommen.

Der Indianer blieb daher impaſſibel.

Der bei ihm einmal erregte Blutdurſt war dadurch aber nicht geſtillt, ſondern zeigte ihm, nachdem die Flüchtlinge verſchwunden waren, einen andern zu ver⸗