Teil eines Werkes 
Band 2 (1851)
Entstehung
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was er gekonnt hat, er hat keine Vorſichtsmaßregel vernachläßigt, der große Geiſt hat nicht gewollt, daß ein Häuptling ſeine Zeit mit der Vergießung des Blu⸗ tes dreier Weißen verlieren ſolle, da er ihm Gelegen⸗ heit gibt, dort unten ganze Ströme zu vergießen.

Der Indianer deutete mit dem Finger nach der Gegend hin, wo das merxikaniſche Lager ſich befand.

Der Schwarzvogel vermochte, erſchöpft durch die gemachten Anſtrengungen und die ihn verzehrende Wuth, nicht, zu antworten. Seine Wunde hatte ſich wieder geöffnet, und ſein Blut floß von Neuem durch ſeinen mit Riemen ſeſtgebundenen Verband, hindurch. Er wankte, ſeine Kniekehlen bogen ſich, und der Bote mußte ihn auf das Gras hinſetzen, wo der Indianer das Bewußtſein verlor.

Die Zeit, die bis zu dem Augenblicke verſtrich, wo der Schwarzvogel wieder zu ſich kam, rettete die vier Flüchtlinge, die bei ihrer langſamen Fahrt auf dem Fluſſe von den Apachen ohne Zweifel eingeholt worden wären.

Ein lange anhaltendes Geheul, das ſich auf dem entgegengeſetzten Ufer erhob, bewies dem wilden Häupt⸗ linge in dem Augenblicke, wo er die Augen wieder öff⸗ nete, daß ſeine Gefährten das Verſchwinden der ſchwim⸗ menden Inſel nun gleichfalls bemerkten.

Wir wollen die Spur der Flüchtlinge aufſuchen, ſprach der Läufer;und dann wird der Schwarzvogel der Stimme der Vernunft Gehör geben: ſeine Ohren werden nicht länger taub ſein.

Die auf dem andern Ufer aufgeſtellten apachiſchen Krieger erhielten den Befehl, ſich mit ihrem Häupt⸗ linge zu vereinigen, und als ſie alle, etwa dreißig an der Zahl, beiſammen waren, hißte man denverwundeten Indianer auf ſein Pferd hinauf.

Der Bote, der zu Fuß gekommen war, denn es hatte derſelbe bei dem Angriffe vom verfloſſenen Abende

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