Teil eines Werkes 
Band 2 (1851)
Entstehung
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nen Oberfläche des Fluſſes, als der Schwarzvogel einen fürchterlichen Schrei der Enttäuſchung und der Wuth ausſtieß.

Das Inſelchen war gänzlich verſchwundenz der Ort, den es am vergangenen Abende mitten im Waſſer eingenommen hatte, war ſo glatt, wie ein Spiegel; auch nicht eines der Schilfrohre, die es begrenzt, auch nicht eine der grünenden Wurzeln, die es umgeben hatten, zeigte ſich über dem Waſſer.

Die Hand des böſen Geiſtes hat ſich über das Waſſer ausgereckt, ſprach der indianiſche Läufer.Er hat es nicht gewollt, daß die weißen Hunde, die ſeine

Kinder find, in den Händen eines ſo berühmten

Se wie der Schwarzvogel iſt, ihren Tod finden ollen.

Aber der Indianer hörte nicht die geſuchten Bei⸗ leidsbezeigungen des Boten, der ſich innerlich zu dem Verſchwinden der Flüchtlinge Glück wünſchte. Dieſes Mal hatte ſich der wilbe Häuptling allein aufgerichtet; ſein Auge war groß, und ſein Geſicht hleich unter ſei⸗ ner Tättowirung und ſeinen Ochermaſſen; ſeine Hand ſchwang die Streitart, während er der zunächſt ſtehen⸗ den Schildwache zuſchwankte.

Aber der bedrohte indianiſche Krieger rührte ſich nicht. Er blieb mit vorgeſtrecktem Kopfe, und halb in die Höhe gehobenen Armen ſtehen, und hatte ganz die Haltung eines Menſchen, der horcht., gleich als wollte er damit zeigen, daß er bis auf dieſen unglücklichen Augenblick nicht aufgehört habe, treu zu wachen.

Indeſſen war die Streitart des Häuptlings bereits im Begriffe, auf den Kopf des indianiſchen Kriegers herabzufallen, als der Arm des Boten den des Schwarz⸗ vogels aufhielt.

Die Sinne des Indianers haben Grenzen, ſprach er,er kann das Gras nicht wachſen hören; ſein Auge konnte nicht die Wolken durchdringen, die den Fluß verſchleierten. Der Schwarzvogel hat gethan,