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kauft, tüchtig ausgebeutet haben. Allein Cuchillo ver⸗ gaß, wie man geſehen hat, das Mißtrauen, das Don Antonio gegen ihn hegte, mit in Rechnung zu bringen.
Ehe Cuchillo den Spanier hatte bewegen können, das bewußte Geſchäft mit ihm abzuſchließen, hatte er ihm über die Lage des Goldthales ſo genaue Nachwei⸗ ſungen geben müſſen, daß Don Antonio von dem Orte aus, wo die Expedition angekommen war, über den ferner zu verfolgenden Weg nicht im Zweifel ſein konnte. Letzterer hatte dieſe Berichte dem Pedro Diaz erſt an dem Abende mitgetheilt, wo ſein Mißtrauen durch die verlängerte Abweſenheit Cuchillo's erregt worden war. Die Klugheit verlangte es ſo, denn die Habſucht hätte Andere das thun laſſen, was der Bandit gethan.
Cuchillo hatte ſich, nachdem er ſich geſtellt, als ob er eine tödtliche Wunde erhalten, und mitten im Lager zu Boden gefallen war, ganz in der Stille nach der Seite der Verſchanzungen hingeſchlichen, welche die Indianer nicht umringten; ſein Pferd war ihm gefolgt, wie es, in Folge einer trefflichen Dreſſur, ſchon längſt zu thun gewohnt war; und unter dem Schutze der Finſterniß war er nach den Hügeln hingeritten, zu de⸗ nen er den Weg kannte.
Die Habſucht, die heftigſte ſeiner Leidenſchaften, hatte ihn gewiſſe mangelhafte Seiten eines Planes nicht erkennen laſſen, deſſen Ausführung nichts deſto weniger mit ſo vielen Gefahren verbunden war.
Der Augenblick war daher nicht mehr fern, wo er hoffen durfte, ſeine Treuloſigkeit mit einem glücklichen Erfolge gekrönt zu ſehen: mit vor Verlangen funkeln⸗ den Augen, mit vor Hoffnung und Furcht heftig klo⸗ pfendem Herzen, eilte er mit verhängtem Zügel auf das Goldthal zu; aber wie der Geizige, der unaufhör⸗ lich befürchtet, es möchte ein unſichtbares und verbor⸗ genes Ange ſeinen Schritten bis zu dem Schatze hin folgen, von dem er weiß, daß er an einem nur ihm gllein bekannten Orte verſcharrt iſt, unterbrach er bis⸗
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