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Der Tag der Abbüßung iſt nun da; die Vergebung iſt nahe, und ich thue nur, was gerecht iſt, wenn ich, mit Gefahr meines Lebens, Ihnen das zurückerſtatte, was ich habe Ihnen rauben helfen.“
„Vorwärts alſo!“ ſagte der Canadier wieder. „Gott hat uns Allen unſere Bahn vorgezeichnet, und er wird das Uebrige thun, wie Du ſo eben geſagt haſt, Fabian. Willſt Du hier bleiben, ſo gehen wir ohne Dich!“
Bei dieſen Worten ſtand der Canadier auf, warf ſeinen Carabiner auf die Schulter, und forderte mit einer gebieteriſchen Geſte ſeinen Gefährten auf, ihm zu folgen.
Fabian mußte dem unwiberruflichen Entſchluſſe ſeiner Freunde nachgeben. Und nun gingen alle drei voller Entſchloſſenheit auf die Nebelhügel zu.
Es ſtand nicht lange an, ſo verſchwanden ſie hin⸗ ter den Krümmungen des Terrains.
In dem Augenblicke, wo der canadiſche Jäger mit ſeinen beiden Gefährten den Poſten verließ, den ſie eingenommen, hatte die Dämmerung dem Tage noch nicht Platz gemacht.
Und nun kam ein neuer Schauſpieler auf den Schauplatz der Scenen zu, welche die Sonne beſchei⸗ nen ſollte.
Gleich dem Geiſte des Böſen, gleich dem Dämon der Finſterniß, kam dieſer allein. Sein Pferd machte, in ſeinem ungeſtümen Laufe, unter ſeinen Füßen den Sand und den Kies der dürren Ebenen auffliegen, die es verſchlingen zu wollen ſchien. Sein Reiter, in deſ⸗ ſen unheilverfündendem Geſichte die Leidenſchaft der Habſucht ſich ausbrückte(und in dieſem Reiter hat man wohl ſchon Cuchillo erkannt), ſchien indeſſen, von Zeit zu Zeit, von einem geheimen Schrecken erfaßt zu werden.
Und in der That war es wohl möglich, vaß, ſelbſt im Schlachtgetümmel, ſeine Flucht aus dem Lager


