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nug, und Eure edelmüthigen Ausflüchte können mich nicht täuſchen.“
Bei dieſen Worten reichte Fabian den beiden Jä⸗ gern die Hände hin, und es wurden dieſe liebevoll und derb geſchüttelt. Der Canadier betrachtete, ſchweigend und gerührt, einige Minuten lang das edle Geſicht deſſen, den er ſtolz war, ſeinen Sohn nennen zu kön⸗ nen; dann rief er, während die Gezwungenheit, die in ſeiner Phyſiognomie einen Angenblick zu bemerken ge⸗ weſen war, den wahren Gefühlen ſeines Herzens wich:
„Fabian, mein Kind, mein ganzes Leben iſt auf dem Meere und in der Wüſte verſtrichen; aber ich weiß von den Städten und deren Gebräuchen noch genug, um Dir ſagen zu können, daß bei den Menſchen die Gerechtigkeit mehr erkauft, als ehrlich errungen wird. Das Gold, mein Kind— das Gold, das dieſe Hügel bergen, werden wir dazu verwenden, um aus Dir das zu machen, wozu Dich die Vorſehung beſtimmt hatte; dieſes Gold wird die Hinderniſſe aus dem Wege räu⸗ men, an denen Dein gutes Recht ohne Zweifel zu Grunde gehen würde. Pepe wird mich nicht Lügen ſtrafen, wenn ich Dir ſage, daß wir unſer Leben in die Schanze ſchlagen wollen, um Dir wieder zu den Beſitzungen Deiner Vorfahren und zu dem berühmten zu verhelfen, den zu führen Du ſo würdig biſt.“
„Ja,“ verſetzte der Carabinier,„ich habe es Ihnen geſagt; der erſte Theil meines Lebens iſt nicht ſo be⸗ ſchaffen geweſen, wie ich es gerne gewollt hätte; es iſt ein Bischen die Schuld der ſpaniſchen Regierung, die mir meinen Sold nicht ausbezahlte; nichts deſto we⸗ niger laſtet die bekannte Nacht centnerſchwer auf mei⸗ nem Herzen. Oft habe ich meine Vergangenheit trau⸗ rig geprüft; allein Gott vergibt ſtets dem Schuldigen, weil, wenn eine ſeiner Hände das Verbrechen wägt, die andere die Gelegenheit zur Büßung deſſelben bietet.


