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Nähe der Nebelhügel wieder? Ihr Ziel iſt daher das nämliche, das wir verfolgen. Drei Männer können es nicht mit ſechzig aufnehmen; und deßhalb möchte ich um keinen Preis zwei edelmüthige Freunde opfern, deren Leben mir theurer iſt, als das meinige: opfern— war⸗ um? um meine Rache oder meine Habſucht zu befrie⸗ digen.“
„Kind,“ ſprach der Canadier,„wer ſieht nicht ein, daß Jeder für ſich allein hier ſteht, und daß dieſe drei Intereſſen dennoch nur eines ausmachen! Verfolgten wir nicht ſchon zwei Tage, ehe Gott dich zum zweiten Male in meine Arme führte, den Mann, der damals Deine Hoffnungen zu Grunde richtete, wie er einſt Deine Mutter ermordet, und Deinen Namen geſtohlen? Seit zehn Jahren bilden Pepe und ich nur eine Perſon; die Freunde des Einen ſind auch die Freunde des An⸗ dern geweſen, und Du biſt der Sohn Pepe's, weil Du der meinige biſt; Fabian, mein Kind, danken wir Gott, daß er es ſo gefügt, daß wir, während Pepe und ich derſelben Sache dienen, zugleich der Deinigen dienen. Was 6 geſchehen moge, wir gehen keinen Schritt zurück!“
„Und das,“ ſprach der Erxearabinier,„iſt noch nicht Alles. Achten Sie, Don Fabian, ganze Goldhaufen— achten Sie ein ganzes Leben des Ueberfluſſes für Nichts? Und warum ſollten wir Alles das verſchmähen,— einer eingebildeten Gefahr zu Liebe? Ich wiederhole es, wir müſſen zuerſt im Goldthale ankommen, und ein Vor⸗ ſprung von einem Tage, ja auch nur von einer Stunde [mnn uns für immer zu reichen Leuten machen; Sie ſehen daher, daß wir im Gegentheile Nichts, als ſchänd⸗ liche Egoiſten, und daß Ihre Freunde es ſind, die Sie gar leicht ihrem perſönlichen Intereſſe opfern dürften.“
„Pepe hat Recht,“ ſetzte der alte Jäger hinzu,„wir wollen Gold, und zwar viel Gold!“
„Und was wollen Sie mit dieſem Golde anfangen?“ fragte Fabian lächelnd.


